Die US-Armee soll einem Bericht zufolge den Einsatz von Smartphones in Kriegsgebieten testen. Interessant ist für die Militärs demnach vor allem die Option von einfachen Textberichten, die sich per Smartphone verschicken lassen. Aber auch die Möglichkeit, Kartenmaterial und Fotos mit Geotags zu empfangen oder zu versenden, findet die Aufmerksamkeit der vor allem jungen Soldaten, die den Umgang mit solchen Geräten bereits gewohnt sind.
Auch unter schwierigen Einsatzbedingungen mit Sand, Staub und Kampf sollen sie ihre Aufgaben erfüllen können. Dazu reichen spezielle Handschuhe, mit denen Touchscreen-Eingaben möglich sind, sowie zum Schutz einfache Gummigehäuse für die Smartphones. Ein Problem allerdings entsteht, wenn die Netzverbindung nicht optimal oder, wie in manchen Einsatzländern zu erwarten, gar nicht erst vorhanden ist.
Die bisherigen Tests sind dem Vernehmen nach so erfolgreich verlaufen, dass man mit einer ersten Ladung von Smartphones für den Einsatz in Afghanistan bis Ende des Jahres beginnen will. Insbesondere Android und Apples iOS sind als Plattformen in der engsten Wahl, ein eigenes System soll dabei helfen, Apps zwischen diesen Varianten auszutauschen. Sogar ein militärischer App Store soll bereits bestehen. Inwiefern Apple oder Google in diese Projekte einbezogen sind, ist bislang nicht bekannt.
Quelle: Macwelt. Ausführliche Testberichte finden Sie auf der Website www.macwelt.de.





