Starker Andrang

Gamescom schließt zur Sicherheit seine Pforten

Die Messe für Computer- und Konsolenspiele in Köln hat wegen des starken Andrangs vorübergehend ihre Zugänge geschlossen.

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Europas größte Spielemesse Gamescom in Köln hat am Abschlusswochenende einen gewaltigen Besucheransturm erlebt. Zeitweise wurde am Samstag kein einziger Fan aus Sicherheitsgründen mehr auf das Gelände gelassen, damit es am vorletzten Tag in den Hallen nicht zu eng wurde. Vor den geschlossenen Kassen bildeten sich darauf in den Mittagsstunden große Menschentrauben. Erst am Nachmittag normalisierte sich der Betrieb. Am Sonntag kamen die Fans nach Angaben der Veranstalter wieder ohne Probleme auf das Messegelände.

Um frustrierte Gamer am Samstag für die vergebliche Anreise zu entschädigen, hatten die Veranstalter ein Unterhaltungsprogramm vor dem Eingang organisiert. „Mit einem solchen Besucheransturm haben wir nicht gerechnet“, sagte eine Gamescom-Sprecherin. Viele Spieler reisten unverrichteter Dinge wieder aus Köln ab. Jedoch kam es nach Angaben der Veranstalter in der Menge zu keinen nennenswerten Streitigkeiten.

Mit einem Besucherrekord ist am Sonntag die Gamescom zu Ende gegangen. Nach Angaben der Veranstalter kamen rund 275.000 Gäste zu der fünftägigen Veranstaltung. Das sei ein Anstieg um acht Prozent. 557 Aussteller aus knapp 40 Ländern hatten sich auf der Messe präsentiert.

„Wir haben die Vorjahresergebnisse erneut sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite gesteigert“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, Gerald Böse.