PR-Hilfe

Ex-US-Sprecher soll Facebook "mehr Tiefe" geben

Nach der Kritik an der automatischen Fotofunktion, holt sich Facebook PR-Hilfe. Ex-US-Regierungssprecher Lockhart spricht für den Konzern.

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Wenige Tage nach der jüngsten Kritikwelle wegen einer automatischen Gesichtserkennungsfunktion auf Fotos hat das Onlinenetzwerk Facebook einen früheren US-Regierungssprecher für seine Öffentlichkeitsarbeit verpflichtet.

Joe Lockhart, der unter Ex-Präsident Bill Clinton als Sprecher des Weißen Hauses arbeitete, solle der Kommunikation von Facebook „mehr Tiefe“ verleihen, sagte Elliott Schrage, Chef für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens. Lockharts Erfahrung als Regierungssprecher prädestiniere ihn für die Steuerung der Öffentlichkeitsarbeit, die rund um die Uhr „effiziente Reaktionen“ erfordere.

Die neue Gesichtserkennungssoftware, wegen der Facebook in den vergangenen Tagen in der Kritik stand, war in den USA bereits vor sechs Monaten, in vielen anderen Ländern aber erst in der vergangenen Woche eingeführt worden.

Beim Hochladen neuer Fotos in das Netzwerk analysiert sie die Gesichter auf bereits markierten anderen Fotos und schlägt Namen vor, um das Markieren der neuen Bilder zu vereinfachen. Die Funktion wurde von dem Unternehmen ohne Rückfrage voreingestellt und musste von Nutzern manuell deaktiviert werden.