Die Deutsche Bahn bietet mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember neue Services für Internet und Mobiltelefon an. So können User von bahn.de erstmals für jede Strecke innerhalb Deutschlands einen Verkehrsträgervergleich machen. Unter den Kriterien Reisezeit, Preis, Umweltbelastung und tatsächlich nutzbare Zeit werden die jeweiligen Angebote von Bahn, Auto und Flug in einem Vergleichsrechner gegenübergestellt.

Persönliche Präferenzen etwa zu Kurzer Reisezeit (z.B. wichtig) oder Umweltverträglichkeit (z.B. unwichtig) können dabei individuell eingestellt werden. Ein Buchungsbutton führt dabei nicht nur zur Bahnfahrkarte, sondern auch zum Flugticket, das dann über die Online-Plattform start.de gebucht werden kann.


Zwei Neuerungen gibt es beim Online-Ticket: Neben Bahncard, Kreditkarte und EC-Karte reicht ab 13. Dezember bei der Fahrkartenkontrolle auch der Personalausweis zur Identifikation – in diesem Fall nennt der Kunde bei der Buchung die letzten vier Ziffern der Personalausweis-Nummer. Und erstmals kann man Online-Tickets für Dritte buchen – das Online-Ticket wird der betroffenen Person dann per E-Mail zugestellt.

Ebenfalls neu: Ein Bahncard-Rechner zeigt auf, ab der wievielten Fahrt sich welche Bahncard auf einer bestimmten Strecke lohnt; erstmals werden für Mietwagenintessierte auf bahn.de neben Autos anderer Firmen auch Fahrzeuge von DB Carsharing, der bahneigenen Mietwagenfirma, angeboten; und eine „Reisemappe“ gibt dem Kunden Basis-Informationen zum Reiseziel (vom Wetter bis zum Taxiruf) – unter anderem in Zusammenarbeit mit Marco Polo Anmerkungen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in zunächst 25 europäischen Städten (von Amsterdam über Potsdam bis Zürich).


Für Nutzer internetfähiger Mobiltelefone gibt es zwei Neuerungen: Auf mobile.bahn.de lassen sich nun für einen Zeitraum von zwei Stunden Informationen zur Pünktlichkeit des Zuges, zu Gleiswechseln und erreichbaren Anschlüssen abrufen. Und Bahn.de bietet ab Mitte Dezember kostenlose Applikationen für das I-Phone an:

Auf dem „DB Navigator“ können dann User zum Beispiel deutschlandweit von ihrer aktuellen Position aus die nächstmöglichen Reisemöglichkeiten ermitteln und auch buchen. Hier reagiere die Bahn auf eine sehr große Nachfrage, denn „mehr als 50 Prozent unserer mobilen Nutzer kommen vom iPhone“, sagt Mathias Hüske von der Deutschen Bahn.