Neue Lifestyle-App

"The Iconist" macht Stil auf dem iPad zum Erlebnis

Stil und Luxus sind sinnliche Dinge und haben viel mit Emotionen zu tun. Darüber lesen ist schön, erleben ist besser. Zur Einführung des iPad in Deutschland startet die "Welt"-Gruppe ein digitales Magazin für Stil, Kultur und Gesellschaft. "The Iconist" setzt auf spielerische Elemente und Nutzwert.

Lesen mit allen Sinnen. Schmökern in den gesprochenen und geschriebenen Worten von Star-Geiger David Garrett und gleichzeitig dessen Spiel auf der Violine hören. Oder dem Audio-Fahrbericht über einen Rolls Royce folgen und sich dabei die Luxuslimousine über die Zoom-Funktion einer virtuellen Bildergalerie detailgetreu ansehen. Einen Spaziergang durch Istanbul unternehmen, entlang eines interaktiven Stadtplans. Oder eine virtuelle Führung durch die Räumlichkeiten eines exklusiven Berliner Clubs erleben, der mit seinem üppigen asiatischen Interieur und seiner lang gestreckten Terrasse mit Panoramablick einen Ruhepol mitten in der Hauptstadt darstellt.

Die Einführung von Apples Tablet-Computer iPad Ende Mai in Deutschland macht solche Leseerlebnisse technisch möglich. Die „Welt“-Gruppe bringt deshalb pünktlich zum iPad-Verkaufsstart ein Magazin für Stil, Kultur und Gesellschaft auf den Markt, das die intuitive Information von Print mit dem Nutzwert von Online verbinden wird.

Es ist die bislang einzige von einem deutschen Verlag kreierte, auf die multimedialen Optionen des iPad abgestimmte Umsetzung eines Printproduktes.

„The Iconist“ geht auf die Luxus-Beilage „Icon“ der „Welt am Sonntag“ zurück. Dennoch ist die neue keine Online-Übertragung des Supplements, sondern besteht aus eigens für das E-Magazin gestalteten Beiträgen. Für die erste Ausgabe wurden 15 exklusive Geschichten produziert.

Unter anderem sind darin eine Modestrecke mit der Schauspielerin Natalia Avelon und ein interaktiver Blick auf den Schreibtisch von Philippe Dumas aus der „Hermès“-Dynastie zu finden.

Auch technisch zieht die neue Anwendung alle Register: Neben Texten und Fotos gibt es unter anderem Video-Einspieler und Audio-Podcasts. Außerdem können User über Social-Media-Buttons Nachrichten auf Twitter und Facebook weiterleiten. Hält man das iPad hochkant, kann man die Geschichten in einer schlanken Spalte lesen, hält man es im Querformat, verändert sich die Darstellungsform und die Bilderstrecken dominieren das Display.

Verantwortlich für die neue Lifestyle-App sind die „Welt“-Stilexpertin Inga Griese, „Icon“-Macher Joachim Bessing, Brian O’Connor, Kreativchef der „Welt“-Gruppe sowie Philipp Peitsch auf Verlagsseite.

"Tablet-PCs werden langfristig die Lesegewohnheiten nachhaltig verändern“, sagt Inga Griese über das neue Projekt. Bei dieser Entwicklung wolle man von Anfang an vorne mit dabei sein.

„Ein Produkt wie das iPad ist kein alltägliches Arbeitswerkzeug, sondern macht vor allem Spaß“, sagt Inga Griese und betont: „Da Stil und Luxus viel mit Emotion zu tun haben, erlauben uns die vielfältigen multimedialen Möglichkeiten des iPad, die Geschichten erlebbar zu machen."

Ab Ende Mai wird "The Iconist" im dreimonatigen Rhythmus erscheinen. Der Verkaufspreis steht derzeit noch nicht fest. Er wird sich aber auf Magazinniveau bewegen und zwischen drei und fünf Euro belaufen.

Seit Ende 2009 sind bereits zahlreiche Anwendungen als iPhone-Applikationen von „Bild“ und „Welt“ verfügbar. Seit dem Marktstart des iPads in Amerika ist der Verlag außerdem mit der „iKiosk“-App vertreten, über die zunächst digitale Ausgaben von „Die Welt“, „Welt Kompakt“ und „Welt am Sonntag“ als monatliches Abonnement erhältlich sind.