• ADHS tritt häufig generationenübergreifend auf und beeinflusst den Familienalltag
  • Feste Abläufe, klare Strukturen und Selbstreflexion erleichtern gemeinsame Herausforderungen
  • Im Interview erklärt Astrid, warum sie ihre ADHS-Diagnose heute als Stärke empfindet

Astrid Neuy-Lobkowicz hat ADHS – also das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) samt Hyperaktivität (H). Eine Besonderheit, die sie als Stärke nutzt, wie sie sagt. Dass sie selbst von ADHS betroffen ist, realisierte sie vor gut 25 Jahren, als ihr zweites Kind die Diagnose bekam. Seither brennt sie für das Thema.

Die Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie ist Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes ADHS Deutschland und veröffentlichte nun ihr mittlerweile drittes Buch zum Thema: „Weibliche AD(H)S“. Im Gespräch erzählt Neuy-Lobkowicz vorab von den eigenen AD(H)S-Herausforderungen, gibt Einblicke in ihr Familienleben und wertvolle Tipps für Betroffene.

Frau Neuy-Lobkowicz, würden Sie sagen, Sie haben eine Krankheit?