Die deutschen Verbraucher lieben Eier. Im Schnitt isst jeder von ihnen etwa 220 Stück pro Jahr. Etwa 75 Prozent davon kommen aus heimischer Produktion, gelegt von über 50 Millionen Hennen. Seit 2004 muss auf dem unverarbeiteten, nicht gefärbten Ei stehen, wo es herkommt und wie die Hennen gehalten werden. Doch was verbirgt sich hinter den Bezeichnungen? Wie leben die Tiere, wie gut ist die Qualität der Eier und schadet ein übermäßiger Genuss der Gesundheit? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Welche Haltungsformen gibt es?

Die Haltungsformen für Legehennen haben sich nach übereinstimmenden Angaben von Albert Schweitzer Stiftung und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Seit Januar 2010 ist es in Deutschland verboten, Legehennen in konventionellen Käfigen zu halten, erlaubt sind nur noch Käfige nach EU-Norm sowie Kleingruppenkäfige, die noch bis Ende 2025 oder – in Ausnahmen – bis 2028 zulässig sind. Darüber hinaus gibt es Boden-, Freiland- und Biohaltung.

Was macht die Haltungsformen aus?