Kaum ist die heiße Phase der närrischen Zeit beendet - sind auch schon die Iren los. Am 17. März heißt es wieder: Ein Hoch auf St. Patrick. Landauf, landab stoßen Iren und Irlandfans auf den irischen Nationalheiligen an und haben gemeinsam Spaß. Ob bei Paraden an Land oder auf dem Wasser, Live-Musik in den Irish Pubs oder Kultur-Festivals in großen und kleinen Städten - Deutschland zeigt sich von der "grünen Seite". Auch in Berlin wird der St. Patricks's Day gefeiert.

Warum wird der St. Patricks's Day gefeiert?

Der St. Patricks's Day ist ein Gedenktag für einen Heiligen, der im 5. Jahrhundert gelebt haben soll. Die Inselbewohner berauschen sich (im wahrsten Sinne des Wortes) an ihrem Nationalheiligen St. Patrick, der die damals noch heidnischen Iren missionierte und der Legende nach am 17. März verstorben sein soll. Zu Ehren von St Patrick wird gefeiert und vor allem auch getrunken.

Zu seinen Ehren hüllen sich Iren in aller Welt einmal im Jahr in Grün und schmücken sich mit Kleeblättern, den sogenannten "Seamróg". Das dreiblättrige Kleeblatt ist das inoffizielle Nationalsymbol Irlands. Der St. Patrick's Day wird immer am 17. März gefeiert.

Das ursprünglich kirchliche Fest hat sich mittlerweile in ein buntes Volksfest verwandelt und wird heute auch gerne von Nicht-Iren weltweit gefeiert. An vielen Orten feiern Menschen und schmücken ihre Häuser und Straßen in den Farben Grün, Weiß und Orange, welches die Farben der irischen Flagge sind.

Die größte deutsche Parade findet in München statt

Die weltweit größte Parade wird jährlich mit bis zu 250 000 Teilnehmern in New York organisiert, wohin viele Iren auswanderten. Beim imposantesten Umzug in Deutschland ziehen in München Jahr für Jahr rund 5000 Menschen an mehr als 20.000 Besuchern vorbei.

5121342395001_videostill_1518785450818.jpg
So feierten 140.000 Besucher Lollapalooza

weitere Videos

    BM/ots