"Winterzeit"

Wie gefährlich die Zeitumstellung wirklich für uns ist

Am Sonntagfrüh werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt - auf die sogenannte Winterzeit. Was macht das mit uns? Die Zahl der Gegner wächst.

Schlafende Frau

Schlafende Frau

Foto: DeanDrobot / Getty Images/iStockphoto

Zuerst die gute Nachricht: Die aktuelle Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit bereitet den meisten wenig Schwierigkeiten. Das haben Chronobiologen der Ludwig-Franz-Universität in München herausgefunden. Nach einer Woche hat man wieder seinen gewöhnlichen Schlafrhythmus.

Die schlechte Nachricht: Dafür wird es in fünf Monaten umso schwieriger. Auch zwei Wochen nach der Umstellung richtet sich der Schlafrhythmus nach der Winterzeit, obwohl man täglich eine Stunde früher aufstehen muss. Besonders für sensible Schläfer und Spätaufsteher, Chronobiologen nennen sie auch Eulen, ist das unangenehm, weil ihnen eine Stunde Schlaf fehlt.

Der Arzt und Heilpraktiker Hubertus Hilgers aus Erlangen würde das alles ganz anders formulieren. Denn für ihn gibt es nur eine richtige Zeit, die Normalzeit, die sich nach der Sonne richtet. Die Sommerzeit nennt er Tageslicht-Nutzzeit. Stresszeit oder Schlafentzugzeit. Und die bereitet ihm große Sorgen; mehr Unfälle, mehr Herzinfarkte, mehr menschliche Fehler, hervorgerufen durch verminderte Konzentrationsleistung.

Man merkt nicht, dass es abwärts geht

Er wählt einen drastischen Vergleich, um zu veranschaulichen, wie die jährliche Umstellung uns seiner Meinung nach langsam kaputt macht. Frösche, die man in heißes Wasser wirft, versuchen herauszuspringen. Wirft man sie allerdings in warmes Wasser und erhöht die Temperatur allmählich, passen sie sich an, solange – bis sie gekocht sind. Hilgers nennt das einen krankmachenden Reiz, bei Managern ist das Phänomen als Boiling Frog Syndrom bekannt: man passt sich allmählich an schlechtere Bedingungen an, ohne zu merken, dass es abwärts geht.

Wer klug ist, springt also rechtzeitig aus dem Topf. 2013 hat Hilgers deshalb eine Petition gestartet gegen die Umstellung auf Sommerzeit. Zehntausende Menschen haben unterschrieben, die Petition liegt seit April 2014 bei der EU und der deutschen Bundesregierung, der Empfang wurde bestätigt, die Prüfung steht allerdings noch aus. Im Juli 2015 wollte Hilgers sein Anliegen zusammen mit den Unterschriften, die die Flensburger Rentnerin Inge Jensen gesammelt hatte, Angela Merkel vorbringen. Sie sei ja schließlich Physikerin und glaube an die Gesetze der Natur, denn gegen die werde bei der Sommerzeit verstoßen. Allein die Kanzlerin hat abgesagt, die Griechenland-Krise kam dazwischen.

Energieeinsparungen sind minimal bis vernachlässigbar

Aber Hilgers ist nicht allein. Seit langem engagiert sich der CDU-Abgeordnete Herbert Reul in Europa gegen die Sommerzeit. Es ist wie bei Hilgers ein sehr persönliches Engagement, seine erste Anfrage an den EU-Rat datiert von 2005. Zwei Jahre später hieß es vom damaligen EU-Kommissionspräsident Barroso die Sommerzeit trage zu – wenn auch geringen – Energieeinsparungen bei, die Anpassungen seien nur temporär und würden die Gesundheit nicht beeinträchtigen. Die EU hält das Problem für Sache der einzelnen Mitgliedstaaten. Die deutsche Bundesregierung verweist auf den europäischen Binnenmarkt. Man könne nur gemeinsam entscheiden. Ein Ping-Pong-Spiel.

Allerdings wurde 2014 eine sogenannte Technikfolgeabschätzung (TA) zum Thema Sommerzeit in Auftrag gegeben. Darin heißt es nun, die Energieeinsparungen seien minimal bis vernachlässigbar. Die Anpassungsschwierigkeiten vieler Menschen seien aber größer als bisher angenommen. Was genau das für die Gesundheit bedeutet, könne man noch nicht eindeutig sagen, weil es noch zu wenig einheitliche Untersuchungen gebe.

Zeitumstellung macht „Gesunde krank“

Für Hilgers, den Arzt aus Erlangen, ist die Sache klar: „Die Uhr-Zeit-Umstellung auf Tageslicht-Nutz-Zeit ist „Fracking“ des Gehirns und bewirkt eine toxische Hirnschädigung. „Diese macht auf Dauer Gesunde krank und Kranke chronisch krank.” Für ihn wäre der Brexit ein guter Anlass für den Ausstieg, denn den Briten hätten wir es zu verdanken, dass die Sommerzeit sieben und nicht fünf Monate dauert. Als Vorbilder nennt er Russland und Nordkorea. Russland hatte vor fünf Jahren die ewige Sommerzeit eingeführt, ist aber 2014 nach massiven Protesten aus der Bevölkerung wieder zur Normalzeit zurückgekehrt. Prominentester Befürworter war Wladimir Putin, ein bekennender Langschläfer.

Und in Pjöngjang gehen die Uhren auch anders und zwar um eine halbe Stunde. Was viele für eine Machtdemonstration des Diktators Kim Jong-un halten, nämlich die Rückkehr zur koreanischen Zeit vor der Besatzung durch Japan, ist für Hilgers eine Verbeugung vor der Sonne und den natürlichen Gesetzen der Erdumdrehung. Die Sonne steht jetzt in Nordkorea um 12 Uhr mittags im Zenit. Und das sei gut für den Biorhythmus der Bevölkerung.

Jeder Dritte wünscht sich ewige Sommerzeit

Dass der Schlaf-Wach-Rhythmus wichtig ist für unser Wohlbefinden, ist unumstritten. Dass die Zeitumstellung nervig ist, auch. Eine aktuelle Online-Umfrage des Spiegels bestätigt das. Über 54 Prozent (45.000 Abstimmende) sind für die Abschaffung und nur elf Prozent wollen, dass sie bleibt. Eine relativ starke Gruppe von fast 32 Prozent wünscht sich das russische Experiment der ewigen Sommerzeit. Das ist verständlich, scheint die Sonne am Abend länger, kann man auch viel mehr draußen unternehmen, Radfahren oder Spazierengehen. Besonders für Berufstätige, die abends spät vom Job kommen, klingt das verlockend.

Hilgers würde sagen, verlockend ja, aber schlecht für die innere Organuhr, die lasse sich nicht überlisten. Als Arzt und Heilpraktiker kennt er die innere Organuhr aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Chinesische Therapeuten hatten entdeckt, dass Krankheiten und Symptome sich zu bestimmten Zeiten häufen und daraus Schlüsse für die Behandlung gezogen. Auch der westlichen Medizin sind solche Zusammenhänge bekannt, so tritt ein Herzinfarkt gehäuft in den frühen Morgenstunden auf und richtet dann auch mehr Schaden an.

Die Eulen und die Lerchen

In der westlichen Medizin spricht man aber lieber von Chronobiologie. Sie untersucht biologische Rhythmen, zum Beispiel den Tag-Nacht-Zyklus. Und hat herausgefunden, dass es verschiedene genetisch bedingte Chronotypen gibt: die Langschläfer, genannt die Eulen, und die frühen Schläfer, genannt die Lerchen. Im Nachteil sind die Eulen, denn auch ohne Zeitumstellung gibt es bei ihnen eine Diskrepanz zwischen innerer – und äußerer Uhr. Diese „soziale“ Uhr ist vorgegeben von Arbeitszeit und Schuluhr. Deshalb plädieren Chronobiologen in den letzten Jahren regelmäßig für einen späteren Schulbeginn, um diesen Nachteil auszugleichen. Schließlich sind die meisten Jugendlichen Nachteulen.

Auch Arianna Huffington hielt sich für eine Nachteule und stand dennoch wie eine Lerche jeden Morgen früh auf, denn die Arbeit schien ihr wichtiger als der Schlaf. Eine erfolgreiche Frau, Begründerin des Nachrichtenportals Huffington Post und Mutter zweier Töchter. Sie war stolz darauf, wenig Schlaf zu brauchen und bis spät in die Nacht E-Mails zu beantworten. Bis sie eines Tages in einer Blutlache aufwachte. Sie war an ihrem Schreibtisch zusammengebrochen und hatte sich beim Aufprall den Wangenknochen gebrochen. Erst da erinnerte sie sich an den Ratschlag ihrer Athener Mutter: „Respektiere das Bedürfnis nach Schlaf“. Und alles wurde anders: „Als ich anfing, sieben oder acht Stunden zu schlafen, fiel es mir nicht nur leichter, zu meditieren und zu trainieren, sondern ich traf auch weisere Entscheidungen und entwickelte eine tiefere Beziehung zu mir selbst und zu anderen.“

Sind Langschläfer Leistungsverweigerer?

Als Medienfrau ließ sie es damit nicht bewenden, sondern rief eine „Schlafrevolution“ aus und veröffentlichte ein gleichnamiges Buch, das dieser Tage auch in deutscher Übersetzung erscheint. Es ist für uns Europäer vielleicht ein bisschen befremdlich, aus einer einfachen Erkenntnis heraus gleich eine Revolution zu machen. Aber das Thema trifft einen Nerv der Zeit. Gerade das Milieu, aus dem Huffington stammt, das der Startups und New Economy, scheint nie zu schlafen. Ständige Erreichbarkeit und eine globalisierte Welt, die rund um den Globus immer wach ist, fördern eine Allmacht auch über den Körper, vor der selbst das Bedürfnis nach Schlaf kapituliert.

Manager rühmen sich, nur mit vier Stunden Schlaf auszukommen und halten Langschläfer für Leistungsverweigerer. Studenten werfen Medikamente ein, um das Schlafbedürfnis zu unterdrücken. Bei Arianna Huffington war es vor allem die Angst, etwas zu verpassen, die sie wach hielt. Heute nennt man dieses Phänomen FOMO (fear of missing out), es gilt als erste (noch nicht anerkannte) Social-Media-Krankheit. Für Huffington ist FOMO die Vorstufe zur Erschöpfung und zum Zusammenbruch.

„Schlafmangel macht dick, dumm und krank“

In ihrem Buch konstatiert sie eine weltweite Krise des Schlafs und entwirft ein düsteres Bild für die amerikanische Arbeitswelt. 40 Prozent hatten 2014 nicht einen Urlaubstag, die Arbeitszeit hat sich von 1990 bis 2011 um eine ganze Woche im Jahr verlängert, 30 Prozent der arbeitenden Amerikaner schlafen weniger als sechs Stunden. Mit diesem Hintergrund ist es verständlicher, wenn sie verkündet: Leute, das ist der falsche Weg und dazu aufruft, dagegen zu revoltieren. Huffington ist angetreten, dem unterschätzten Gesundheitsthema Schlaf endlich die gleiche Aufmerksamkeit zu verschaffen, wie sie für Ernährung oder Bewegung längst schon gegeben ist. Mehr noch, Übergewicht bei Kindern hält sie für kein Ernährungsproblem sondern für ein Schlafproblem. Der Erlanger Sommerzeitgegner Hilgers zitiert in diesem Zusammenhang gerne den Satz: „Schlafmangel macht dick, dumm und krank“ (und folglich auch die Sommerzeit).

Aber was genau glaubt Huffington, durch die Schlafrevolution zu bewirken? In Amerika jedenfalls habe schon ein Umdenken eingesetzt. Start-up-Kollegen würden nach ähnlichen Weckrufen, Zusammenbrüchen, Verletzungen und Burnouts den Schlaf als heilende Kraft entdecken. Firmen würden vermehrt Nickerchenräume einrichten und Praktikanten verbieten, über Nacht im Büro zu bleiben. Schlafexperten würden engagiert. Der Mythos, Schlafmangel sei Arbeitseifer, bröckle langsam.

Berliner Hotel bietet Deep-Sleep-Package

Das macht sie zum Beispiel an Hotels fest. Sie wenden sich wieder verstärkt ihrer Kernkompetenz zu, dem Schlafen. Es hat ein Wettlauf begonnen, welches Hotel die beste Schlaferfahrung biete. Als besonders innovatives Beispiel nennt Huffington das Hotel Benjamin in New York. Dort gibt es einen Schlaf-Concierge, das Personal wird von einer Schlafexpertin beraten, und Gäste können an Schlafseminaren teilnehmen. Statt dem Weckanruf am Morgen gibt es den Arbeitsende-Ruf am Abend: Der Empfang meldet sich, wenn es Zeit ist, mit dem Arbeiten aufzuhören, damit man rechtzeitig ins Bett kommt. Auf Wunsch gibt es dafür auch Entspannungstipps.

Aber auch in Berlin gibt es ähnliche Angebote. Das Swiss Hotel am Kudamm, das ja nicht durch besonders ruhige Lage auffällt, bietet seit ein paar Jahren ein Deep-Sleep-Package an, das von einem bekannten Schlafforscher entwickelt wurde, der Licht- und Aromatherapie mit speziellen Schlaf- und Aufwachdrinks kombiniert. Für die Nacht gibt es ein Klangkissen, untertags hat man Zugang zur Power-Nap-Lounge. Das Hotel arbeitet zudem mit einer Arztpraxis zusammen: Aus dem Hotelzimmer wird ein Schlaflabor, die Verkabelung gibt man morgens an der Rezeption ab und erhält die Ergebnisse beim Auschecken. Die ursprünglich angepeilte Zielgruppe waren gestresste Manager und Politiker, die lassen sich allerdings kaum blicken. Offensichtlich sind Schlafstörungen in diesen Kreisen noch zu privat für ein Hotel. Genau das aber will Arianna Huffington ändern. Sie wünscht sich mehr Schlaftransparenz. Schlafgewohnheiten sollen Teil des Lebenslaufs und Schlafdiagramme in den Sozialen Medien geteilt werden.

Jeder Fünfte leidet an schwerer Schlafstörung

Mehr Aufklärung über den Schlaf fordern auch Schlafmediziner wie der Berliner Arzt Ingo Fietze, der das Schlafmedizinische Zentrum an der Charité leitet. Nach der Wende hat er dort mit dem Verkabeln von Schlafenden angefangen. Das Schlaflabor gibt Aufschluss über die einzelnen Phasen des Schlafs, zum Beispiel den Wechseln zwischen Traum-und Tiefschlaf. Muskeltonus, Augenbewegung und Hirnströme werden gemessen, um ernsthafte Schlafstörungen zu erkennen und zu behandeln. Ingo Fietze schreibt in seinem Buch „Über guten und schlechten Schlaf“, dass in Deutschland einer großen Studie nach jeder fünfte an einer schweren Schlafstörung leidet, jeder zweite unter einer leichten bis mittelschweren Störung oder Müdigkeit. Frauen sind stärker betroffen als Männer, die Menopause ist ein bekannter Auslöser, aber natürlich auch Stress, Leistungsdruck und Sorgen.

Wer sich viel bewegt und viel in der frischen Luft ist, hat eine größere Chance, gut zu schlafen. Allerdings weiß man heute, dass Insomnie vererbbar ist, das entsprechende Gen hat man aber noch nicht gefunden. Leider wird vielen Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, eine Depression oder ein Burnout diagnostiziert, schreibt Fietze. Das und auch das schlechte Image der Schlaftabletten verhindere oft eine richtige Behandlung der Schlafstörung. Behandelt wird zunächst mit pflanzlichen Präparaten: Hopfen, Melisse und Baldrian. Die Erfolgsquote liegt hier nur bei einem Prozent. Weiter behandelt wird mit einem leichtem Schlafmittel und schließlich, wenn das auch nicht hilft, mit einem stärkeren. Verhaltenstherapie und schlafhygienische Maßnahmen wie regelmäßige Bettzeiten, kein Koffein, wenig Licht im Schlafzimmer gelten als begleitende Maßnahmen. Aber Fietze warnt davor, bestimmte Verhaltensregeln in Stein zu meißeln: Der Fernseher im Schlafzimmer, bei vielen verpönt, hilft anderen tatsächlich beim Einschlafen. Und nicht jeder schläft mit Verdunkelungsvorhängen besser.

Handy am Bett muss nicht schädlich sein

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Apps, die sich mit dem Schlaf beschäftigten. Man legt sich das Handy neben das Bett, die App zeichnet aus den Bewegungen ein Schlafdiagramm auf. Aus Sicht der Schlafmediziner können solche Apps natürlich kein Schlaflabor ersetzen. Aber sie schärfen vielleicht das Bewusstsein für den Schlaf. Dafür, dass das Handy am Bett schädlich sei, gibt es laut Fietze übrigens keine Belege.

Für noch mehr Technik sorgen Schlafsysteme mit intelligenten Matratzenbezügen mit WLAN-Anschluss. Sie überwachen Atmung und Puls und können sogar die Kaffeemaschine am Morgen starten.

Die meisten Menschen aber denken bei gutem Schlaf erst mal an ihr Bett und dann an ihre Matratze. Vielleicht mit Schaudern. Denn nirgends, so glaubt man, kann man so viel falsch machen wie beim Kauf einer Matratze. Das liegt auch daran, dass es keine gesicherten Erkenntnisse gibt, auf welchen Matratzen man am besten schläft. Es wird viel versprochen, aber leider nur wenig geforscht. Lange hielt sich der Mythos, dass die Matratze nicht zu weich sein dürfe. Das ist heute überholt. Es gilt, je älter man wird und je schmerzempfindlicher man ist, desto weicher soll die Matratze sein. Alles andere muss man in Ermangelung von Studien selbst testen.

Die Rückkehr zum Rhythmus der Sonne

Arianna Huffington empfiehlt in ihrem Buch die neuen hippen Matratzen von Start-ups, die in letzter Zeit in den sozialen Medien für Furore sorgten. Sie heißen Caspar, Eve oder Bruno und sind angetreten, den verstaubten unübersichtlichen Matratzenmarkt mit einfachen Modellen aufzumischen. Man bestellt sie online, sie werden im Karton nach Hause geliefert und man kann sie meist einige Monate testen. Natürlich sind diese Start-ups für Huffington auch ein Indiz für ihre Schlafrevolution. Dass der Schlaf angekommen ist im modernen Lifestyle und nicht mehr sein Feind ist, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Die Kehrseite, er ist ein Geschäft, an dem viele mitverdienen wollen.

Was aber wenig wundert: „Er ist unausweichlich, kommt jeden Tag und braucht daher die gleiche Aufmerksamkeit, die wir allen anderen lebenswichtigen Körperfunktionen, zum Beispiel der Ernährung und der Fitness widmen.” schreibt der Schlafforscher Ingo Fietze.

Und genauso unausweichlich kommt diesen Sonntag die Zeitumstellung, die uns eine Stunde Schlaf mehr schenkt und die Rückkehr zum Rhythmus der Sonne, die unserer inneren Uhr den Takt vorgibt.

Bücher zum Thema Schlaf: Arianna Huffington: „Die Schlafrevolution. So ändern Sie Nacht für Nacht Ihr Leben“, Plassen Verlag, 464 Seiten, 19,99 Euro; Ingo Fietze: „Über guten und schlechten Schlaf“, Kein & Aber, 220 Seiten, 19,90 Euro

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