Es ist ein Problem, das in der Medizin immer mehr an Bedeutung gewinnt: Männer und Frauen sind auf unterschiedliche Weise krank und sollten nach ihren spezifischen Bedürfnissen behandelt werden.
Es gibt Beschwerden, die ausschließlich Männer oder Frauen betreffen, meist aus anatomischen Gründen. Hierzu zählen Beschwerden wie Menstruationsschmerzen oder Erektionsstörungen. Es gibt allerdings auch Krankheiten, die ein Geschlecht viel stärker betreffen als das andere: So leiden Frauen öfter unter Depressionen als Männer, während diese anfälliger für Herzinfarkte sind.
Gerade der Herzinfarkt hat die Diskussion um differenzierte Behandlungsmethoden stark angefacht: Es wurde entdeckt, dass bei Frauen oft andere Symptome einen Herzanfall anzeigen, als dies bei Männern der Fall ist. Auch unterschiedliche Wirkungsweisen von Medikamenten wurden bereits kritisiert.
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