Cash (Consensus Action on Salt & Health) untersuchte 140 auf dem Markt befindliche Sandwiches. Es zeigte sich, dass rund 40 Prozent mehr als zwei Gramm Salz enthielten. Das entspricht rund einem Drittel der empfohlenen täglichen Salzmenge für einen Erwachsenen.
Die Auswahl von All Day Breakfast schnitt am schlechtesten ab. Käse, Schinken und Geflügelsalat wiesen ebenfalls außergewöhnlich hohe Salzmengen auf. The British Sandwich Association erklärte, dass man hart daran arbeite, die Menge des verwendeten Salzes zu reduzieren und dass die Studie irreführend sei.
Ganz oben auf der Liste standen Extra Special Yorkshire Ham and Hawes Wensleydale sandwich von Asda. Sie enthielten fast vier Gramm Salz und damit etwa 65 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs. Eine Tüte der Kartoffelchips von Walkers enthält nur 0,5 Gramm Salz. The British Sandwich Association kritisierte die Ergebnisse der Studie. Laut Direktor Jim Winship bestehen Sandwiches aus einer ganzen Reihe von Zutaten.
"Das Salz ist bereits in den Zutaten wie Speck oder Schinken enthalten." Durchschnittlich enthielten die untersuchten Sandwiches zwei Gramm Salz, ein Drittel der empfohlenen Tagesmenge. Diese Werte seien nicht unzumutbar. Cash gab zu, dass Sandwiches als ein Teil von drei Mahlzeiten nicht unbedingt ein Problem sein müssen. Der Ernährungswissenschafterin Jo Butten betont jedoch, dass die Sandwiches häufig in Kombination mit anderen Dingen gegessen werden. "Eine Tüte Kartoffelchips, ein Sandwich und danach noch einige Kekse, damit überschreitet man die empfohlenen Werte deutlich."
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