Feuchthaltemittel in Wasserpfeifentabak wie Glycerin erhöhen nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) das gesundheitliche Risiko beim Wasserpfeiferauchen.
"Das Einatmen hoher Konzentrationen an Glycerin oder 1,2-Propandiol kann beispielsweise zu Veränderungen des Zellepithels im Kehlkopf oder zu Reizungen der Nasenschleimhaut führen", erklärt BfR-Präsident Andreas Hensel.
In Deutschland ist der Feuchthaltemittelgehalt im Wasserpfeifentabak durch die Tabakverordnung auf fünf Prozent begrenzt.
Je mehr Feuchtigkeit, umso mehr Rauchbildung: Eine experimentelle Studie des BfR habe gezeigt, dass die Feuchthaltemittel während des Rauchens größtenteils verdampfen und vom Raucher inhaliert werden könnten, heißt es.
Die Untersuchungen des BfR bestätigten den Angaben zufolge darüber hinaus, dass eine Vielzahl weiterer Schadstoffe wie Kohlenmonoxid (CO) , Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und tabakspezifische Nitrosamine (TSNA) im Wasserpfeifenrauch enthalten sind.
Daher sei zu erwarten, dass mit dem regelmäßigen Wasserpfeiferauchen ähnliche gesundheitliche Risiken verbunden seien wie mit dem Zigarettenrauchen.
dapd/db





