Physik

Wie Isaac Newton Planeten und Äpfel verband

Ob ein Apfel zur Erde fällt oder der Mond um unseren Planeten kreist – dahinter steckt die gleiche Kraft der Erde. Isaac Newton erkannte dies und formulierte dereinst das Gravitationsgesetz. Google widmet dem Forscher anlässlich seines Geburtstages ein erstmals animiertes Doodle – ein Logo auf der Startseite.

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Isaac Newton soll bekanntlich die größte Erkenntnis seines Lebens gewonnen haben, als er einen Apfel vom Baume zu Boden fallen sah. Ihm wurde klar, dass auf diesen Apfel eine Kraft wirken muss, die ihn hin zur Erde zieht. Heute nennen wir dies ganz selbstverständlich die Erdanziehungskraft.

Newton gelang damals die Abstraktionsleistung, zu erkennen, dass es letztlich die gleiche Kraft der Erde sein müsse, die einen Apfel fallen oder eben auch den Mond um die Erde kreisen lässt. Tatsächlich ziehen sich alle Körper an - nicht nur Planeten, Monde und Sterne, sondern auch Äpfel, Menschen oder Butterbrote.

Newton gelang es, das nach ihm benannte Gravitationsgesetz zu formulieren. Demnach ist die Anziehungskraft zwischen zwei Objekten proportional zu deren Massen. Ansonsten ist die Kraft nur noch vom Abstand abhängig. Je näher sich zwei Körper sind, um so mehr ziehen sie sich an. (Das ist nicht immer auf das menschliche Miteinander übertragbar.)

Die Gravitationskraft nimmt quadratisch mit dem Abstand der beiden Körper ab. Wäre dieser Zusammenhang nicht exakt quadratisch, gäbe es keine stabilen Planetenbahnen. Das Gravitationsgesetz ist also die zentrale Voraussetzung für die so genannte Himmelsmechanik.

Ob das Gravitationsgesetz bei ganz, ganz kleinen und auch kosmisch sehr großen Distanzen tatsächlich noch exakt gilt, wird indes seit einigen Jahren von manchen Physikern in Frage gestellt.