Das freie Online-Lexikon Wikipedia ist am 31. Juli weltweit nicht mehr zu erreichen gewesen. Der Ausfall des kostenlosen Informationsdienstes wegen eines Technikproblems sorgte in Foren und Chats sogleich für besorgte Anfragen von Nutzern, wie eine Sprecherin des deutschen Trägervereins Wikimedia Morgenpost Online bestätigte.
„Unsere Techniker führen Wartungsarbeiten an den Servern durch“, sagte Wikipedia-Sprecherin Henriette Fiebig. So etwas kommt gelegentlich vor; laut Fiebig sorgten technische Probleme vor Jahren sogar einmal für einen dreitägigen Ausfall des Angebots. Normalerweise dauert es heutzutage eine halbe Stunde, bis die Techniker Probleme behoben haben. Nach weniger als einer Stunde war Wikipedia denn auch wieder online.
Der Großteil der Internetserver für das weltweite Lexikonangebot steht im US-Bundesstaat Florida. In Europa stehen außerdem noch in Amsterdam Großrechner, die Wikipedia am Laufen halten.
Wikipedia wird von Spenden und durch freie, kostenlose Mitarbeit getragen und führt inzwischen mehr als zehn Millionen Wissensartikel in über 260 Sprachen. Der Verein Wikimedia sorgt unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit und wirbt für das Projekt.
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