Warum Trennungsschmerz nicht nur im Kopf wirkt, haben jetzt Forscher der Universität Brighton&Sussex herausgefunden. Die Briten haben eine Region im Gehirn ausgemacht, die direkt mit dem Herzmuskel verbunden ist – und ihn unter Stress aus dem Takt bringen kann.
Das britische Team untersuchte Blut und Gehirnströme von zehn Liebeskranken und stellte eine hohe Konzentration von Stresshormonen fest. Gleichzeitig maßen sie starke Aktivität in bestimmten Hirnregionen, dem Cerebralen Cortex.
„Dass Stress aufs Herz wirkt, ist schon länger bekannt“, schreibt Marcus Gray im „Proceedings of the National Academy of Science“, „neu ist aber, dass dieser Hirnsektor das Herz direkt reguliert. Für empfindliche Personen ist das gefährlich, denn zu viel Adrenalin kann das Herz sogar stillstehen lassen.“
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