Vorerst sind es nur Tierversuche, in denen Richard Wurtmann nachweisen konnte, dass ausgewählte Nahrungsmittel die Intelligenz erhöhen: „Ich hoffe aber, dass menschliche Gehirne genauso reagieren wie die der Versuchstiere, dass sie unter entsprechenden Umständen mehr Synapsen bilden und ihre Leistungsfähigkeit steigern."


Wie der Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology im „Faseb Journal“ berichtet, gab er Wüstenspringmäusen Futter, das mit drei Substanzen angereichert war. Es enthielt Cholin, das in Eiern vorkommt, Docosahexanonsäure aus Fischöl und Uridinmonophosphat, das in Mangold, Rüben, Rote Bete und anderem Gemüse der Gattung Beta vorkommt.


Gegenüber unbehandelten Vergleichsmäusen lernten die Tiere besser, sich in einem Labyrinth zurechtzufinden, und anatomische Untersuchungen ergaben, dass ihre Gehirne mehr Synapsen (Kontaktstellen) besaßen. Das bedeutet, die Hirnnerven konnten effizienter miteinander kommunizieren.

„Faseb“-Herausgeber Gerald Weissmann: „Jetzt wissen wir, wie man Wüstenspringmäuse intelligenter macht. Die Hoffnung scheint nicht zu weit hergeholt, dass das auch bei Menschen funktionieren sollte.“

Rhl