Ein weißes Känguru-Baby begeistert die Zoobesucher in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires: Lange Schlangen bildeten sich vor dem Gehege des ungewöhnlichen Nachwuchses, der bereits fünf Monate alt ist und keck aus dem Beutel der Mutter schaut.
Albino-Kängurus sind in freier Wildbahn äußerst selten anzutreffen, da die „normalen“ Kängurus in starker Überzahl sind und das Ausbreitungsgebiet zu weitläufig ist. Unter Zuchtbedingungen kamen jedoch schon öfter Albino-Kängurus zur Welt, unter anderem in Zoos in Österreich, Spanien und auf Rügen. Trotzdem kommt auf 10.000 geborene Kängurus nur ein Albino.
Die Eltern des noch namenlosen Albinos, ein Paar Roter Kängurus, waren im Juli 2004 aus Australien in die südamerikanische Metropole gekommen. Sie brachten Zwillinge zur Welt. Das Geschwisterchen trägt jedoch das gewöhnliche, graue Fell.
AP/FK





