Eine solche Bewegung ist mit der üblichen Vorstellung eines homogenen Universums nicht in Einklang zu bringen, erklären die Forscher in einem demnächst im Fachblatt „Astrophysical Journal Letters“ erscheinenden Bericht. Deshalb sei diese „Dunkle Strömung“ ein Hinweis auf Materiekonzentrationen jenseits der Grenzen des sichtbaren Universums.
„Die Galaxienhaufen zeigen eine zwar geringe, aber doch messbare Geschwindigkeit, die unabhängig ist von der Expansion des Weltalls und die sich nicht mit der Entfernung der Haufen von uns ändert“, sagt Alexander Kashlinsky von der Nasa, der das Projekt leitet.
Kashlinsky hat die Kollektivbewegung der Galaxienhaufen „Dunkle Strömung“ getauft, in Anlehnung an die Dunkle Materie und die Dunkle Energie, jene rätselhaften Substanzen, die unsichtbar den Löwenanteil des Materie- und Energiegehalt des Alls bilden.
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