In Mexiko, den USA und Kanada bestätigten die Behörden insgesamt weitere fünf Todesfälle. Drei Tote gab es in Mexiko, wo die Krankheit nunmehr 83 Menschen das Leben gekostet hat. In den USA starb ein Mensch im Großraum Chicago, der nach Angaben der Behörden vor der Infektion bereits weitere Erkrankungen gehabt hatte. Im kanadischen Toronto wurde der Tod eines Mannes gemeldet, der neben der Infektion mit dem Schweinegrippevirus eine chronische Erkrankung hatte. Erstmals wurde am Montag ein Fall von Schweinegrippe aus Puerto Rico gemeldet. Der 39 Jahre alte Mann habe sich offenbar auf einer Schiffsreise angesteckt, hieß es.
Weltweit sprach die WHO von 12515 Krankheitsfällen in 46 Ländern auf allen Kontinenten außer Afrika. In Deutschland wurden bislang 17 Fälle bekannt. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor in Mexiko, wo sich offiziell 4174 Menschen angesteckt haben und mindestens 80 Menschen starben. Nach der Schweinegrippe-Erkrankung von zwei Kindern an Bord eines australischen Kreuzfahrtschiffes müssen die mehr als 2000 Passagiere eine Woche lang in Quarantäne. Alle Passagiere müssten nach der Ankunft in Sydney entweder bei sich zu Hause oder im Hotel bleiben, teilte der Chef der zuständigen Gesundheitsbehörde, Kerry Chant, mit. Kurz nach dem Ende der Kreuzfahrt durch den Südpazifik war bei zwei fünfjährigen Passagieren das Virus H1N1 entdeckt worden.
Dem ersten mit dem H1N1-Virus infizierten Menschen in Mexiko soll ein Denkmal gesetzt werden. Die Bronzestatue des fünf Jahre alten Jungen Edgar Hernandez, der die Krankheit überlebte, solle ein Symbol der Hoffnung sein, erklärte ein Sprecher des mexikanischen Staates Veracruz.
dpa; AP, rtr; ph/wom





