In der Nähe von Tokio ist am Montagmorgen ein Vulkan ausgebrochen. Rauch stieg über einen Kilometer weit in den Himmel auf. Wegen des Ausbruchs könnten in einem Umkreis von vier Kilometern um den Asama-Vulkan Felsbrocken niedergehen, warnte die japanische Wetterbehörde.

Vulkanische Asche wurde in mehreren benachbarte Orte wie auch ins etwa 150 Kilometer entfernte Zentrum von Tokio geweht. Schäden oder gar Verletzte wurden jedoch nicht gemeldet. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass aus dem Krater des schneebedeckten gut 2500 Meter hohen Vulkans eine weiße Rauchsäule aufstieg.

Der letzte größere Ausbruch des Asamas ereignete sich im September 2004. Im Jahr 1783 wurden bei einem Ausbruch des Asama 1500 Menschen getötet.

Mit 108 aktiven Vulkanen gehört Japan zu den seismisch aktivsten Ländern.

AFP/AP/rtr/cl