Ein Heuschreckenschwarm kann aus mehreren Millionen Insekten bestehen und tausende Tonnen an Vegetation innerhalb eines Tages fressen. Besonders häufig betreffen diese Insektenplagen die ärmsten Länder der Erde und gefährden damit die Grundversorgung der Bevölkerung.

Heuschrecken sind Pflanzenfresser, aber Forscher haben nun laut eines BBC-Berichts nachgewiesen, dass sich Heuschrecken auch gegenseitig fressen. Das passiert vor allem dann, wenn der Vorrat an pflanzlicher Nahrung knapp wird und Panik unter den Insekten ausbricht.


Vor allem junge Heuschrecken, die noch nicht fliegen können,neigen dazu, ihre Artgenossen zu fressen. Es wird vermutet, dass sich größere Gruppen von Heuschrecken zu einem Schwarm zusammenschließen, um sich vor den Kannibalen unter sich zu schützen. Sie behalten dieses Verhalten auch dann bei, wenn sie bereits fliegen können.

Forscher hoffen nun weitere Informationen darüber zu erhalten, wann, wo und wie sich Heuschreckenschwärme bilden. Die neuen Erkenntnisse sollen helfen, Heuschreckenplagen präziser hervorsagen zu können.

LF