Anhand von biomechanischen Studien an 70 Frauen mit unterschiedlicher Brustgröße fand die Sportwissenschaftlerin Joanna Scurr von der Universität von Portsmouth heraus, dass der Busen beim Sport bis zu 21 Zentimeter federt und damit fünf Zentimeter mehr als bisher angenommen. Zudem schwingen die Brüste in alle Richtungen und nicht nur auf und nieder, sagt die Forscherin. Sie warnte, dass normale BHs beim Sport keinen ausreichenden Schutz böten.

Scurr arbeitet derzeit mit BH-Herstellern an neuen Modellen, die besseren Schutz versprechen und Schmerzen verringern sollen. „Schmerzen beim Sport können Frauen davon abhalten, sich körperlich zu betäten“, sagte Scurr.

Dabei spiele die Brustgröße nicht unbedingt eine Rolle: Frauen mit kleinen Brüsten könnten bei Übungen genauso Schmerzen empfinden wie vollbusige Sportlerinnen.

AFP/cl