Künstler

Schauspieler Manfred Krug in der Nähe von Berlin beerdigt

Manfred Krug war am 21. Oktober im Alter von 79 Jahren gestorben.

Manfred Krug war am 21. Oktober im Alter von 79 Jahren gestorben.

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Nach dem Tod von Manfred Krug trauerten viele Menschen um den beliebten Schauspieler, der aus der DDR kam. Nun ist er beerdigt worden.

Stahnsdorf.  Manfred Krug ist am Donnerstag auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf bei Berlin bestattet worden. Seine Urne sei im engsten Familienkreis in einem wildromantischen Bereich unter alten Bäumen beigesetzt worden, teilte Friedhofsverwalter Olaf Ihlefeldt mit. Auf dem Friedhof liegen etliche Promis, darunter der Komponist Engelbert Humperdinck und Nosferatu-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau.

Der Schauspieler und Sänger Manfred Krug war unter anderem als Hamburger „Tatort“-Kommissar und Hauptfigur der Serie „Liebling Kreuzberg“ einem großen Publikum bekannt. Er war am 21. Oktober im Alter von 79 Jahren gestorben.

Krug protestierte gegen Biermann-Ausbürgerung

Krug war einer der populärsten Film- und Fernsehschauspieler in der DDR und hatte 1976 die Protestresolution zahlreicher DDR-Künstler gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns unterzeichnet. Später war er im Westen das liebenswerte und auch manchmal ruppige „Raubein, das von drüben kam“, wie ihn Zeitungen nannten.

Zuletzt war es still geworden um den erfolgreichen Schauspieler. Krug hatte sich anders als viele Kollegen mit dem Rentenalter aus dem Geschäft zurückgezogen. Und er war zufrieden damit: „Ich habe nichts zu jammern“, sagte Krug 2013, als er an der Seite seiner Frau Ottilie im Roten Rathaus in Berlin das Bundesverdienstkreuz entgegennahm. (epd/dpa)

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