Todesfall

Whitney Houstons Tochter starb unter Einfluss von Drogen

Marihuana, Alkohol, Beruhigungsmittel, Morphium: Im toten Körper von Whitney Houstons Tochter haben Ermittler diverse Drogen gefunden.

Bobbi Kristina Brown, die Tochter von Whitney Houston, bei einer Film-Premiere in Hollywood: Bei ihrem Tod soll sie unter Drogeneinfluss gestanden haben.

Bobbi Kristina Brown, die Tochter von Whitney Houston, bei einer Film-Premiere in Hollywood: Bei ihrem Tod soll sie unter Drogeneinfluss gestanden haben.

Foto: FRED PROUSER / REUTERS

Atlanta.  Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown hat unter Drogeneinfluss gestanden, als sie leblos mit dem Gesicht nach unten in einer Badewanne aufgefunden wurde. Das geht aus dem am Freitag vom Gerichtsmediziner im Bezirk Fulton County im US-Staat Georgia veröffentlichten Autopsiebericht hervor. Das einzige Kind der 2012 gestorbenen Popdiva habe unter Einfluss von Marihuana, Alkohol, einer kokainähnlichen Substanz, Beruhigungsmitteln sowie Morphium gestanden, heißt es in dem Bericht.

Ob das Morphium durch den Konsum von Heroin in ihren Körper gelangt sei, ließ sich demnach ebenso wenig klären wie die Frage, ob Browns Tod ein Unfall war oder sie sich das Leben nahm. Brown war im Januar 2015 mit 22 Jahren leblos in einer Badewanne mit dem Gesicht nach unten gefunden worden. Nach einem halben Jahr im Koma starb sie Ende Juli. Sie wurde neben ihrer Mutter beigesetzt.

Browns Familie hatte den Freund der jungen Frau, Nick Gordon, beschuldigt, ihren Tod durch eine giftige Substanz verursacht zu haben. Die Polizei verfolgt bisher aber weder Gordon noch eine andere Person strafrechtlich. (dpa)