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Grönemeyer verteidigt Naidoo nach ESC-Hickhack des NDR

„Der NDR konnte sich glücklich schätzen, so ein Kaliber wie Xavier für seine Eurovision gewonnen und überredet zu haben“: Herbert Grönemeyer hat das Hin und Her um Xavier Naidoo und den Eurovision Song Contest kritisiert.

„Der NDR konnte sich glücklich schätzen, so ein Kaliber wie Xavier für seine Eurovision gewonnen und überredet zu haben“: Herbert Grönemeyer hat das Hin und Her um Xavier Naidoo und den Eurovision Song Contest kritisiert.

Foto: imago stock&people

Auch Herbert Grönemeyer hat die Absage des NDR an Xavier Naidoo als ESC-Sänger kritisiert. Der 59-Jährige monierte „absurdes Theater“.

Berlin.  Herbert Grönemeyer (59) hat sich empört über die Absage an Xavier Naidoo (44) als Kandidat beim Eurovision Song Contest (ESC) geäußert. „Der NDR konnte sich glücklich schätzen, so ein Kaliber wie Xavier für seine Eurovision gewonnen und überredet zu haben“, schrieb der Rocksänger („Mensch“) am Dienstag bei Facebook. Naidoo sei einer der besten deutschen Musiker. „Was jetzt auf seinem Rücken für ein absurdes Theater abgefertigt wird, ist unverständlich.“ Unter anderem teilte auch Sänger Andreas Bourani den Beitrag - mit dem Kommentar: „Dem habe ich nichts hinzuzufügen.“

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hatte Naidoo („Dieser Weg“) am vergangenen Donnerstag als deutschen ESC-Vertreter gesetzt. Nachdem sich aufgrund seiner politischen Äußerungen in der Vergangenheit starker Protest gegen Naidoo formierte, zog der Sender die Nominierung schon am Samstag wieder zurück. „Wir brauchen keine Gesinnungspolizei oder Meinungsüberwachung, sondern hoffentlich 80 Millionen verschiedene Köpfe und Wahrheiten“, schrieb Grönemeyer. Naidoo sei ein christlicher Freigeist, nicht aber homophob oder rechts. (dpa)

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