Rockstar Peter Maffay verriet, das neue Album über den kleinen grünen Drachen Tabaluga erscheine im Herbst, die Bühnenshow solle im nächsten Jahr auf Tour gehen. „Ich denke, dass das dann zumindest für mich die letzte Tabaluga-Bühnenshow sein wird“, sagte der 65-Jährige. Vor drei Jahren hatte er angekündigt, die damalige dritte Tabaluga-Produktion sei die letzte.

Daniel Libeskind diskutiert über Architektur in Berlin und Łódź

Eine intensive Unterhaltung sollte es am Dienstag in der polnischen Botschaft geben. Der Ambassadors Club und der polnische Botschafter Jerzy Margański hatten Star-Architekt Daniel Libeskind (Foto) eingeladen, der unter anderem das Jüdische Museum entwarf. Er sprach mit der polnischen Journalistin Joanna Podolska und dem Kunstwissenschaftler Nikolaus Bernau über Architektur in Berlin und seiner Geburtsstadt Łódź in Polen.

Peter Kienast ist neuer General Manager im „Hotel de Rome“

Bei Beelitzer Spargel stellte das „Hotel de Rome“ in seinem Restaurant „La Banca“ an der Behrenstraße in Mitte am Dienstag den neuen General Manager Peter Kienast vor, der Thies Sponholz ablöst. Der 48-Jährige zieht für seine neue Arbeit mit Frau, zwei Söhnen und zwei Hunden aus Manchester nach Berlin. „Ich freue mich sehr darauf, Berlin mit seinen Kulturangeboten zu entdecken“, sagte er.

Die Botschaft als Performance-Bühne

Die gesamte italienische Botschaft sollte sich am Dienstag in eine einzige Bühne verwandeln – selbst für die kulturverwöhnten Botschaftsmitarbeiter eine Premiere. Zuvor wollte Botschafter Pietro Benassi die Gäste begrüßen. In Anlehnung an das „Gallery Weekend“ kommendes Wochenende sollte unter dem Titel „Embodied Resilience“ (Verkörperter Widerstand) im gesamten Haus Kunst dargeboten werden, darunter Klang-, Video- und Leseperformances. Unter anderem konnte das Publikum mit Architekturkünstler Cristian Chironi via Skype diskutieren, während er sich in einem Studio-Apartment von Le Corbusier in Paris einrichtete.

Deutsche Spezialitäten für Daredevil

Charlie Cox schaut den Berlinern derzeit von zahlreichen Plakatwänden entgegen. Der britische Schauspieler hat in der Netflix-Serie „Daredevil“ die Rolle des blinden Superhelden übernommen, der die Straßen von New York tagsüber als Anwalt und nachts im kleinen Roten verteidigt. In dieser Woche schaut Cox auch persönlich in der Stadt vorbei, um den Start der Marvel-Comic-Verfilmung zu promoten. Zwei Tage lang gibt der 32-Jährige Interviews im „Hotel de Rome“ am Bebelplatz. Dabei verrät er, dass nicht etwa Matt Murdock alias Daredevil der Superheld seiner Wahl wäre, sondern Fußballer Thierry Henry. Auch um dessen Superkräfte beneidet Charlie Cox sein Serien-Alter-Ego nicht. „Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich lieber fliegen oder mich unsichtbar machen können“, so der Schauspieler. Der Held der Comicreihe verliert bei einem Unfall durch Chemikalien sein Augenlicht. Gleichzeitig werden jedoch seine anderen Sinne übernatürlich geschärft.

Charlie Cox wurde 1982 in London geboren und stand von 2011 bis 2012 bereits für die US-Serie „Boardwalk Empire“ vor der Kamera. Die Dreharbeiten zu „Daredevil“ waren für den Engländer eine besondere Herausforderung, weil er seine Augen nicht als Ausdrucksmittel zur Verfügung hatte. „Wenn ich auf einen meiner Sinne verzichten müsste, wäre es auf keinen Fall das Sehen“, so Cox. „Aber auch ohne mein Gehör wäre es furchtbar, weil ich gute Gespräche und Musik so sehr mag.“

Neben all seinen Interviews ist Charlie Cox in Berlin dann aber doch auch ein freier Abend vergönnt. Was er damit macht, weiß er schon ganz genau. „Ich gehe in ein typisch deutsches Restaurant“, so der Comic-Held. „Ich liebe deutsches Essen.“