Preisverleihung

Aus Liebe zur Vorsorge – und zum Felix Burda Award

Ein glamouröser Abend in der Hauptstadt ganz im Zeichen der Darmkrebsvorsorge: In Berlin wurde zum zwölften Mal der Felix Burda Award verliehen. Es wurden Projekte und herausragende Persönlichkeiten geehrt.

Foto: Amin Akhtar

20 Minuten sind es, die über die Zukunft eines Lebens entscheiden können. So lange dauert eine Darmspiegelung, mit der Veränderungen im Verdauungstrakt frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden können. Fast 90 Prozent der Deutschen wissen von der gesetzlich geregelten kostenfreien Darmkrebsvorsorge durch ihre Versicherung, doch nur drei Prozent nutzen diese Möglichkeit.

Seit 2002 engagiert sich daher die Felix Burda Stiftung zusammen mit der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs für die Vorsorge. Mit prominenten Unterstützern und einer jährlichen Preisverleihung an vorbildliche Mediziner und Forscher des Bereichs. Am Sonntagabend sollte der Felix Burda Award erneut vergeben werden. Im „Hotel Adlon Kempinski“ Unter den Linden wollten unter anderen der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, den Preis in der Kategorie „Medizin und Wissenschaft“ sowie die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesgesundheitsministeriums, Annette Widmann-Mauz, den Award in der Kategorie „Engagement des Jahres“ verleihen. Für die Laudatio zur „Betrieblichen Prävention“ hatte sich Fußball-Weltmeister Paul Breitner angekündigt. Mit Ehefrau Hildegard wollte er nach Berlin reisen, auch sie gehen „aus Liebe zur Vorsorge“, hieß es.

Ein weiterer bekennender Vorsorge-Fan sollte neben Gästen wie Boxweltmeisterin Regina Halmich, den Schauspielern Sky du Mont, Uschi Glas und Erol Sander sowie Moderatorin Judith Rakers zur Verleihung kommen. Oliver Wnuk. Der „Stromberg“-Darsteller und Freund von Yvonne Catterfeld hat bereits mehrere Vorsorgeuntersuchungen hinter sich. „Jemand in der Familie hat Darmkrebs gehabt“, sagte Wnuk. „Ich habe schon alle Formen der Vorsorge hinter mir, ohne Narkose, mit Narkose, bei einem super Arzt, bei einem vielleicht nicht so super Arzt.“ Über sein Engagement, freute sich auch an diesem Abend Christa Maar. Die Vorsitzende der Felix Burda Stiftung wünscht sich, „dass dieses tolle Angebot von so vielen Menschen wie möglich wahrgenommen wird“. Es seien doch nur 20 Minuten, die über ein Leben entscheiden können.