Mitten im Training bricht Rollstuhlbasketballerin Maria zusammen. Der Verdacht: Jemand hat ihr eine Giftspritze in das gelähmte Bein injiziert. Das Mädchen stirbt. Und mit ihrem, dem „Mordfall Maria“, setzen sich Wolfgang und Stephanie Stumph kommenden Sonnabend (18. Januar 2014, ZDF, 20.15 Uhr) in „Stubbe – Von Fall zu Fall“ auseinander. Es wird ihr letzter Fall sein.

Seit fast 20 Jahren läuft die Kriminalreihe zur Primetime im ZDF. Nun ist nach insgesamt 50 Folgen Schluss. Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost zeigen sich Vater und Tochter jedoch erleichtert über den Abschied. Wolfgang Stumph selbst habe entschieden, die Serie zu beenden. „Klar will der Sender, dass das weitergeht, aber das entscheide am Ende ich“, sagt er. Schon nach der 42. Folge sei ihm bewusst geworden, dass „Stubbe“ aufhören müsse. „Polizisten, die mit 66 noch Verbrecher jagen, gibt es nur im Film, im wahren Leben aber nicht“, sagt er.

Auch Tochter Stephanie scheint mit dem Serienende einverstanden. „Bei mir kam in den letzten fünf, sechs Jahren immer mal wieder Unmut auf, weil ich gemerkt habe, dass ich mit der Rolle stagniere“, sagt sie. „Ich wollte mich künstlerisch verändern.“ Nun gebe es sowohl für sie als auch für die anderen Darsteller und für ihren Vater „mehr Freiräume und neue Aufgaben“.

Ein weiteres gemeinsames Projekt sei erst mal nicht geplant. „Bei Stephanie wird es hoffentlich irgendwann einmal so sein, dass sich die Leute fragen: ‚Dieser Typ da neben ihr, wer war das noch, ihr Vater?‘“, sagt Wolfgang Stumph. Und dass er kommenden Sonnabend dann vielleicht doch „zum ersten Mal ein bisschen wehmütiger“ sein wird.

Eckart von Hirschhausen bekommt goldenen Winzer-Orden

Der Mediziner und Kabarettist Eckart von Hirschhausen hat am Freitag den Orden „Goldener Winzer der Stadt Bad Dürkheim“ überreicht bekommen. Der 46-Jährige sei ein Meister des medizinischen Kabaretts und habe eine einmalige Art, den Alltag mit Humor zu verbinden, begründete die Karnevalgesellschaft „Derkemer Grawler“ die Entscheidung. Von Hirschhausen wird der 40. Ordensträger sein.

Preuß, Schüttler und Uhl sind die Kandidaten für die Goldene Kamera

Die Schauspielerinnen Josefine Preuß, Katharina Schüttler und Nadja Uhl sind für eine Goldene Kamera nominiert. Die drei Charakterdarstellerinnen hätten die Jury mit ihren Leistungen im vergangenen Fernsehjahr am meisten überzeugt, teilte die Programmzeitschrift „Hörzu“ mit. Die 49. Goldene Kamera wird am 1. Februar in Berlin verliehen. Das ZDF überträgt die von Michelle Hunziker und Hape Kerkeling moderierte Gala.

Daniela Schadt lädt Botschafterpartner ein

Die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt, hat am Freitagvormittag die Ehepartner aller in Deutschland akkreditierten Botschafter zum Start in das neue Jahr persönlich begrüßt. Ihrer Einladung, einen Tag nachdem ihr Lebenspartner die Ehrenbürger Berlins im Schloss Bellevue empfangen hatte, folgte unter anderen Manal M. Senussi aus Libyen.