Der australische Schauspieler Hugh Jackman, 44, radelt gern durch Berlin. „Es ist eine tolle Stadt zum Radfahren“, sagte Jackman am Donnerstag. Und die Leute rechneten ja nicht damit, dass jemand aus Hollywoodfilmen so unterwegs sei. „Verraten Sie es niemandem!“

Jackman war zur Deutschlandpremiere des Thrillers „Prisoners“ nach Berlin gereist. Der Film wird an diesem Donnerstagabend im Sony Center am Potsdamer Platz vorgestellt.

In dem Psycho-Thriller von Regisseur Denis Villeneuve spielt er den Vater eines gekidnappten Mädchens, der sich auf die Suche nach dem Entführer macht. Der Film hat die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts erobert. In Deutschland startet er am 10. Oktober 2013.

Der Thriller „Prisoners“ hat nach viel Applaus beim Filmfest in Toronto auch das Publikum für sich gewonnen. Das Drama eroberte bereits nach drei Tagen den Spitzenplatz der nordamerikanischen Kinocharts.

Jackman macht sich als Vater der Sechsjährigen selbst auf die Suche nach dem Entführer. Jake Gyllenhaal ist der Polizist, der den Fall mangels Beweisen auf Eis legen muss. „Prisoners“ ließ nach ersten Angaben des „Hollywood Reporter“ am Wochenende 21,4 Millionen Dollar (16 Millionen Euro) in die US- und kanadischen Kinokassen fließen.

dpa/sei