Der Vater von Popsängerin Adele, Mark Evans, möchte wieder Kontakt zu seiner Tochter. Angeblich hat sie diesen abgebrochen, nachdem er 2011 ein Interview über sie gegeben hatte. Evans ist besonders traurig darüber den im November geborenen Enkelsohn Angelo James nicht kennenlernen zu dürfen.
„Ich habe nie ein böses Wort über Adele verloren und ich bin total enttäuscht, dass sie mich aus ihrem Leben ausgeschlossen hat“, berichtet er gegenüber der „Mail On Sunday“. „Ich habe Nachrichten auf ihrem Telefon hinterlassen, ich habe ihr geschrieben und ich habe ihr zum Geburtstag und zu Weihnachten Karten geschickt, aber es ist, als wäre ich für sie gestorben.“
Evans mit Namenswahl unzufrieden
Dabei gehe es ihm nicht um ihren Promi-Status oder Geld, versichert Evans. „Ich will nur meine Tochter zurück und ich will ein richtiger Großvater für den Kleinen sein.“ Dass er einen Enkel hat, erfuhr er aus der Zeitung. „Nicht nur, dass ich Großvater werde, habe ich durch die Medien erfahren, auch dass sie das Baby Angelo James nennt. Ich hatte so gehofft, dass sie den Namen meines verstorbenen Vaters John irgendwie mit einbringt. Aber es sieht so aus, als würde das nicht passieren. Ich weiß nicht, warum sie sich für James entschieden hat, außer der Bezug zu James Bond. Und Gott weiß, wo Angelo herkommt. Das ist schon sehr L.A., oder?“
Doch die Sängerin würde weder Anrufe entgegen nehmen, noch auf Briefe antworten, erklärt Evans. Adele selbst sagte dagegen in einem Interview mit der Zeitung „The Sun“ vor kurzem, dass sie schon mit elf Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater gehabt hätte. Der 49-Jährige hatte die Familie verlassen, als die Sängerin drei Jahre alt war. Er hatte lange mit seiner Alkoholsucht zu kämpfen.
Kein Zuschauer bei der Oscar-Verleihung
Wenn Adele bei der Oscar-Verleihung „Skyfall“ singt, wird ihr Vater ihren Auftritt nicht verfolgen. Der Anblick sei zu schmerzhaft für ihn. Evans soll es aber nach eigenen Angaben gewesen sein, der Adele stets in ihrer Gesangskarriere unterstützt hatte.
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