Geständnis

Joe Cocker war ein Junkie und ein wildes Tier

Der Rocksänger gesteht, dass er wilde Zeiten hinter sich hat. Aus Langeweile plünderte er Hotelbars.

Foto: Angelika Warmuth / dpa

Der britische Rockstar Joe Cocker (68) hat ein ausschweifendes Leben geführt, fühlt sich aber heute geläutert. „Ich war ein Junkie, ein Trinker, ein wildes Tier“, sagte der Musiker dem Magazin „IN“.

Außerdem meint er, seine Frau habe ihm das Leben gerettet. „Ich hätte es nicht mit mir ausgehalten. Heute bin ich geläutert, und Pamela hilft mir, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben.“

Langeweile sei der Grund für manche Ausschweifung gewesen, so der Sänger.„Damals konnte man auf Hotelzimmern noch keine E-Mails checken oder mit seinen Liebsten daheim skypen. Stattdessen steuerte man die Hotelbar an, um die Zeit bis zum Gig totzuschlagen“, meint Cocker im Interview.

Mittlerweile seien die wilden Jahre vorbei. „Ich bin selbst gespannt, wie lange ich’s noch packe. Das Alter zwingt mich dazu, öfter in mich hineinzuhorchen. Da ist diese innere Stimme, die mir sagt, wann es besser ist eine Pause einzulegen. Ich möchte mich nicht verheizen.“