Christoph Waltz (56), deutsch-österreichischer Schauspieler, wird den früheren sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow in dem US-amerikanischen Polit-Drama „Reykjavik“ spielen. Das berichtet die US-Fachzeitschrift „The Hollywood Reporter“.
Sein politischer Kontrahent, US-Präsident Ronald Reagan, wird von Michael Douglas (68) verkörpert.
Der Streifen handelt von den Abrüstungsverhandlungen beider Politiker im Jahr 1986 in der isländischen Hauptstadt Reykjavik, die das Ende des Kalten Krieges signalisierten. Die Dreharbeiten zu dem Film von Regisseur Mike Newell sollen im März 2013 beginnen.
Oscar-Preisträger Waltz (Film „Inglorious Bastards“ von Kult-Regisseur Quentin Tarantino) wird mit dem britischen Regisseur Mike Newell ("Harry Potter und der Feuerkelch") zusammenarbeiten.
Der Film wird sich auf die Abrüstungsverhandlungen über atomare Lang- und Mittelstreckenraketen zwischen US-Präsident Reagan (2004 verstorben) und dem damaligen sowjetischen Generalsekretär Gorbatschow konzentrieren. Sie fanden 1986 zur Zeit des Kalten Kriegs in der isländischen Hauptstadt Reykjavik statt. Gedreht wird nach einem Skript von Kevin Hood („Geliebte Jane“).
Regisseur Newell sagte: „Ich schätze mich glücklich, zwei solche Meister dabei zu haben, um die Männer zu verkörpern, die das Ende des dritten großen Krieges des 20. Jahrhunderts bewirkt haben.“
Ridley Scott, der den Film durch seine Firma „Scott Free“ produzieren wird, kündigte an: „Der Film wird den Zuschauern einen einzigartigen Blick auf zwei legendäre Figuren geben, die als Katalysator für einen der definierendsten Momente der Geschichte dienten, dem Ende des Kalten Krieges.“
Die Dreharbeiten zu dem Polit-Drama sollen ab März 2013 in Island und im Potsdamer Filmstudio Babelsberg stattfinden. Doch zuvor kommt im Januar 2013 der Südstaaten-Western „Django Unchained“ mit Waltz in die deutschen Kinos, den er auch mit Tarantino drehte.
BMO/anp



