Nymphomaniac

Shia LaBeouf dreht für von Triers Film echte Sexszenen

LaBeouf, der vor allem durch die „Transformers“-Filme bekannt geworden, ist wechselt ins Charakterfach - und das verlangt ihm einiges ab

Foto: DAPD

Shia LaBeouf wird für Lars von Triers 'Nymphomaniac' echte Sexszenen drehen müssen.

Der 26-jährige Schauspieler steht demnächst für das Erotikdrama „Nymphomaniac“ vor der Kamera. An diesem Projekt arbeitet er zusammen mit Regisseur Lars von Trier. Der Däne habe eine starke Wirkung auf ihn, sagte LaBeouf. „Weil er gefährlich ist. Er macht mir Angst. Und ab jetzt arbeite ich nur noch, wenn ich von Furcht erfüllt bin.“ Er ist der gefährlichste Kerl, für den ich je gearbeitet habe. Ich habe Angst. Ich habe so viel Angst - und das ist der Grund, warum ich mitmache. Wir werden sehen, was passiert."

Vor der Kamera müsse er sich dabei auf mehr als bloße Nacktszenen gefasst machen. Wie er selbst im Interview mit MTV verrät, wird der Filmsex nämlich - zumindest in der geplanten Hardcore-Fassung - nicht gestellt sein.

"Der Film ist das, was ihr denkt, was er ist", so LaBeouf. "Zum Beispiel steht ganz am Anfang des Drehbuchs ein Hinweis, dass wir es in echt tun werden. Alles, was illegal ist, werden wir verschwommen aufnehmen. Alles andere passiert tatsächlich."

Neben LaBeouf werden außerdem Charlotte Gainsbourg, Stellan Skarsgård, Willem Dafoe und Nicole Kidman an 'Nymphomaniac' mitwirken. Diese sind laut dem 'Transformers'-Darsteller auf alles gefasst. "Was auch immer von uns verlangt wird - wir sind darauf vorbereitet", versichert er. "Es wird ein wilder Film."

LaBeouf will darüber hinaus nicht mehr in Hollywood-Filmen mitspielen. „Ich habe damit abgeschlossen. In diesem Studiosystem ist kein Platz für Visionäre. Da kann man buchstäblich nicht existieren“, sagte er in einem Interview mit „The Hollywood Reporter“. Der Schauspieler ist bekannt geworden durch die „Transformers“-Filme und „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“.

Auf Blockbuster habe er keine Lust mehr