Schadenersatz

Justin Bieber soll 7,5 Millionen wegen Kreischalarm zahlen

Kreischende Mädchen sind bei den Konzerten von Justin Bieber keine Seltenheit mehr. Nun soll der Popsänger für zu hohe Dezibel zahlen.

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Dass bei Konzerten von Justin Bieber der Lärmpegel oft auf sein Maximum ansteigt, ist mittlerweile bekannt. Dass kreischende Fans den Star auf der Bühne vor sich lautstark anhimmeln auch. Nun soll es der Popsänger allerdings zu weit getrieben haben, indem er bei einem Konzert in den USA in eine „herzförmige Gondel aus Aluminium und Stahl“ stieg, über die jubelnden Massen schwebte und damit einen „wellenartigen Effekt des Schreiens“ auslöste. Das berichtet Stacey Wilson Betts, die das Konzert mit ihrer Tochter in Portland besucht hatte und seitdem einen permanenten Gehörschaden davongetragen haben will.

Laut dem Internetportal tmz.com soll die Frau den 18-jährigen Kanadier nun auf Schadenersatz verklagt haben. Die Klägerin spricht von einer „Geräuschexplosion“ in der Konzerthalle, die von den kreischenden Fans des Sängers verursacht wurde.


So soll Bieber selbst schuld daran gewesen sein, dass die Fans so viel Lärm machten. Als er in seiner Gondel über die Menge baumelte, soll er auf verschiedene Abschnitte der Arena gezeigt haben, was die Fans in einen zusätzlichen Kreisch-Rausch gebracht habe. Außerdem habe er mit den Armen gewedelt haben und damit eine erneute Welle des Lärms in der Konzerthalle provoziert haben, erzählt die Frau.


In der Anklageschrift heißt es weiter, dass die Gondel als eine Art Schalltrichter gedient habe. So leide die Klägerin nun unter Tinnitus: Sie hört permanent pulsierende oder zischende Geräusche. Außerdem hätte sie weitere, nicht näher beschriebene, Hörschäden davongetragen.

Die ehemalige Konzertbesucherin verlangt nun 7,5 Millionen Euro von Justin Bieber und seinem Plattenlabel, dem Konzertveranstalter und Betreiber der Konzerthalle.