Berlin-Konzert

Pop-Diva Madonna verärgert "Soho House"-Gäste

Zehn Tage weilt Madonna in Berlin. Dafür hat der Popstar gleich das ganze Soho House in Mitte reserviert. Das löst nicht nur Freude aus.

Madonna soll sich das gesamte Soho House in Berlin reserviert haben und damit die Mitglieder des Clubs verärgert haben.

Die Sängerin, die am Donnerstagabend in der O2 Worl“ ihr erstes Deutschland-Konzert ihrer „MDNA“-Tournee gab, wohnt während ihres zehntägigen Aufenthalts in dem Private Member Club und sorgt damit für Aufregung.

"Es war wirklich eine Frechheit. Alle mussten kurz nach 22 Uhr das Restaurant und den Pool-Bereich verlassen. 'Privat Party' hieß es nur lapidar", sagte ein Mitglied der Zeituing „B.Z.“. Das Personal verriet dann auch den Grund: "Madonna ist da."

40 Zimmer auf zwei Etagen soll die Queen of Pop für sich, Tochter Lourdes, Freund Brahim Zaibat und ihre Entourage reserviert haben.

Das scheint der Pop-Queen aber nicht zu reichen, denn beim Essen will die 53-Jährige offenbar nicht von den anderen Club-Mitgliedern, die monatlich 80 Euro bezahlen müssen, gestört werden. "Ich finde, die hätten das vorher einfach mal ansagen können", ärgert sich ein anderes Mitglied. "Nur weil sich die Diva kurzfristig entscheidet, dass sie ins Restaurant will, können die doch ihre zahlenden Mitglieder nicht einfach vor die Tür setzen."

Eine Soho House-Sprecherin erklärt dazu: "Es gab eine geschlossene Veranstaltung und zu allem anderen gibt das Soho House keinen Kommentar."

Auch bei ihrem Auftritt machte sich Madonna nicht nur Freunde. Erst um 22:17 Uhr fing ihre Show mit reichlich Verspätung in der Berliner O2 World an, weshalb sie zunächst mit Buhrufen und Pfiffen empfangen wurde.

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