Britische Komiker

Sacha Baron Cohen fürchtet Abschiebung aus den USA

Aufgrund seiner ständigen Comedy-Streiche habe ihn das FBI auf dem Kieker. Cohen fürchte daher seine Abschiebung aus den USA

Foto: Nancy Kaszerman

Sacha Baron Cohen hat jetzt verraten, dass ihn das FBI auf dem Kieker habe.

Der britische Schauspieler wurde im Laufe seiner aufsehenerregenden Karriere mit Charakteren wie dem Londoner 'Gangster' Ali G, dem kasachischen Reporter Borat und dem homosexuellen Modejournalisten Brüno bekannt, zog während der Dreharbeiten zu seinen letzten Filmen in Amerika jedoch die Aufmerksamkeit der Bundespolizei auf sich.

"Es gibt Städte in gewissen Staaten, in denen ich nicht mehr drehen kann", gibt der Komiker laut 'Express.co.uk' zu. "Wenn ich verhaftet werde, könnte mir mein Visum weggenommen werden."

In Arizona und Kansas wolle man ihn noch wegen seiner Possen von vor zehn Jahren hinter Gitter bringen. "Das FBI hatte dort so viele Beschwerden über einen Mann aus dem Mittleren Osten mit einem Eiskremwagen erhalten, dass mir ein Sonderteam zugewiesen wurde."

Beim Dreh einer Bondage-Szene für 'Brüno' sei er einst in einem Hotel nur knapp einer Festnahme entkommen, erinnert sich Cohen. "Der Manager rief die Polizei und wir wussten, dass uns ungefähr fünf Minuten bis zum Eintreffen der Polizei und meiner Festnahme blieben", schildert der Hollywood-Star das Erlebnis.

"Mein englischer Bodyguard schrie: 'Alle raus!' Wir hatten 14 Stockwerke tiefer einen Fluchtwagen geparkt. Kurzerhand stiegen wir aus einem Fenster, eine klapprige alte Feuerleiter herunter."

Diese habe jedoch nicht ganz nach unten gereicht. "Also bin ich in den High Heels, die ich trug, mit einem Freund an der Hand heruntergesprungen, brach mir dabei den Schuhabsatz ab und bin dann ins Auto, mit dem wir schnell den Staat verlassen haben."

Zuletzt schlüpfte Sacha Baron Cohen für 'Der Diktator' in die Rolle des nordostafrikanischen Diktators Aladeen, der gekiddnappt und in den Straßen New Yorks sich selbst überlassen wird.