Model Rebecca Mir (20), Volksmusikerin Stefanie Hertel (32) und die vielfache deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik, Magdalena Brzeska (33), bestreiten das Halbfinale der RTL-Tanzshow „Let's Dance“. Die 29 Jahre alte Sängerin Joana Zimmer aus Berlin ist dagegen am Mittwochabend in der neunten Folge der Staffel ausgeschieden.

Zuvor mussten die vier prominenten Kandidatinnen mit ihren Tanzpartnern zwei Tänze präsentieren, die sie unter der Woche einstudiert hatten. Zimmer und ihr Partner Christian Polanc konnten Jury und Zuschauer mit einem Walzer zu Kelly Clarksons „Breakaway“ und einer Samba zu „Sunny“ von Boney M. am wenigsten überzeugen.

Joana Zimmer konnte mit ihrem Tanzpartner Christian Polanc bei Jury und Zuschauern nicht punkten. So sorgten die beiden mit ihrem Walzer zunächst noch für Begeisterung, für die Samba gab es dann aber Kritik. "Es hätte auch alles andere sein können. Es war keine Samba", zeigte sich Juror Roman Frieling enttäuscht. Und auch Joachim Llambi war nicht komplett zufrieden: "Es fehlte mehr Körperbewegung mit Hüftaktion. Ich bin aber sehr angetan davon, dass wir eine blinde Kandidatin hier haben, die das ordentlich gemacht hat."

Im Halbfinale stehen nun Rebecca Mir, Magdalena Breszka und Stefanie Hertel. Dabei konnte die Volksmusiksängerin die Jury nicht komplett mitreißen. "Es war so lala, sie hatten eine schwierige Choreographie", urteilte etwa Frieling über ihren Quickstep mit Tanzpartner Sergiy Plyuta. Und Motsi Mabuse fügte hinzu: "Du scheinst manchmal etwas abwesend. Ich wünsche mir mehr Kontrolle über deine Bewegungen."

Mit ihren freizügigen Outfits macht sich Hertel derweil keine Freunde in der Volksmusik-Welt. So erklärte etwa Heino gegenüber "Bild": "Wenn Stefanie sich unbedingt so zeigen will, dann sage ich: Es gibt in Deutschland viele Stangen, an denen man tanzen kann. Zum Beispiel auf der Reeperbahn."

Zustimmung erhält der 73-Jährige dabei von Gotthilf Fischer. "Nichts gegen eine schöne Frau. Aber die Kostüme sind schon sehr, sehr gewagt", findet dieser. "Heino hat nicht ganz unrecht."

Hertel stört sich an der Kritik ihrer Kollegen allerdings wenig und kontert: "Wenn's Heino nicht gefällt, kann er gerne wegzappen!"

dapd/BMO