Selfmade-Millionär

Maschmeyer meint, ein Helfersyndrom zu haben

Als Finanzdienstleister machte er Millionen, seine Geschäftsmethoden sind umstritten. Sich selbst sieht Carsten Maschmeyer jedoch als "Finanzarzt" mit Helfersyndrom.

Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer betrachtet seine frühere Tätigkeit als Finanzberater offenbar als geradezu soziale Arbeit. „Man unterstellt mir wahrscheinlich nicht zu Unrecht ein Helfersyndrom“, sagte der 52-Jährige der Zeitschrift „Bunte“.

„In der Finanzberatung, mit der ich mein Studium verdient habe, merkte ich auf einmal, wie ich bereits mit wenigen Tipps Kunden helfen konnte“, erläuterte der ehemalige Medizinstudent. „Da Menschen häufiger mit Finanzen als mit Krankheiten zu tun haben, bin ich sozusagen Finanzarzt geworden.“

Maschmeyer verdiente als Gründer des Finanzdienstleisters AWD Millionen und ist wegen der Geschäftsmethoden umstritten. In seinem am 19. März erschienen Buch „Selfmade. erfolgreich leben“ schildert er seinen Weg zum Erfolg. Kürzlich wurde bekannt, dass Maschmeyer, der trotz abgebrochenen Studiums einen Ehrendoktortitel trägt , sich mit Schauspielerin Veronika Ferres verlobt hat.