"Heute-Journal"-Moderator

Früherer ZDF-Journalist Eberhard Piltz gestorben

Das TV-Publikum kennt ihn als Moderator des ZDF-"Heute-Journals" und als Auslandskorrespondenten. Nun starb Eberhard Piltz nach kurzer schwerer Krankheit.

Foto: picture-alliance / ZB / picture-alliance / ZB/Zentralbild

Der frühere ZDF-Journalist Eberhard Piltz ist tot. Der 1942 geborene Piltz starb in der Nacht zum Sonntag nach kurzer schwerer Krankheit, wie eine Sprecherin des Senders bestätigte.

Der gebürtige Königsberger studierte in München Geschichte, Politik und Zeitungswissenschaften und kam 1989 zum ZDF. Er leitete als Auslandskorrespondent zunächst das Studio Paris. Vier Jahre später wurde er Nachrichtenchef des Senders und moderierte jahrelang das „Heute-Journal“.

Von 1997 bis 1999 war er Leiter des ZDF-Studios in Rom, von 1999 bis zu seinem Ruhestand im Oktober 2007 leitete er das Studio in Washington. Seitdem war Piltz Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und leitete dort den Bereich Fernsehjournalismus.

ZDF-Intendant Markus Schächter würdigte Eberhard Piltz als großen stilprägenden Journalisten: „Eberhard Piltz war für mich immer der große Feuilletonist unter den politischen TV-Journalisten. Wie nur wenige andere konnte er den Bildern seiner Kameraleute mit Kreativität, Sensibilität und Sprachgefühl eine ganz eigene Kraft und Wirkung verleihen.

Eberhard Piltz hat als Korrespondent, Moderator und filmischer Essayist die Berichterstattung des ZDF über Jahrzehnte mitgeprägt. Er war ein kluger und kenntnisreicher Beobachter und Analytiker des Weltgeschehens. Seine pointierte, persönliche und sprachgewandte Stilistik prägten unter anderem seine 'Alben des Jahres', die journalistischen ZDF-Jahresrückblicke von 1993 bis 1997."

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