Mario Barth hat mit seinem Programm schon das Olympiastadion gefüllt, am Freitag füllte er einen Kinosaal. Und zwar mit 200 Kindern der Berliner Hilfsorganisation „Arche“.
Kaum, dass Mario Barth da ist, gibt es Jubel. „Mario, Mario!“, rufen dutzende Kinder. Er grüßt einfach jeden, wuschelt durch Haare, klatscht ab. „Du hast mich gesiezt, du bist ein ganz Frecher“, sagt Barth zu einem Jungen. Die Kinder lachen. „ Popcorn“, frage ein Junge. „Ich will auch!“ „Ganze Sätze!“, mahnt Mario. „Bekommen wir Popcorn?“ „Sehr gut“, sagt Barth. „Ein bisschen Erziehung muss sein. Und bei den Kindern zu Hause heißt es dann: ‚Ich zähle bis Drei!’“ Solche Witze kann Barth sich natürlich nicht verkneifen. Aber wenn er über sein Engagement für die „Arche“ spricht, wird er sehr ernst. „Neulich kam der Nikolaus in die Arche. Wenn Du dann so einem Kind in die Augen siehst, dann weißt du, wofür du auf der Welt bist.“
Barth, der den Kinobesuch selbst organisiert hatte, rät jedem Prominenten: „Einfach mal anrufen in einem Kino und fragen, ob das möglich ist. Die meisten machen mit.“





