Mit gewohntem Kleinmädchencharme in allen Facetten – von Faxen machen bis finster gucken – amüsierte Lena Meyer-Landrut Fans und Fotografen vor dem Cubix Filmpalast am Alexanderplatz, wo sie zur Premiere des 3-D-Animationsfilms „Sammys Abenteuer“ (Kinostart: 28. Oktober) auftauchte.

Im Film ist die quirlige 19-Jährige allerdings nicht zu sehen. Sie leiht dem Schildkrötenmädchen Shelly lediglich ihre Stimme. An der Seite von Matthias Schweighöfer und Axel Stein gab Lena Meyer-Landrut ihr Debüt als Synchronsprecherin. Kein leichter Job. „Die kurzen Sätze waren am schlimmsten“, erinnert sich die Sängerin an ihren zweitägigen Auftritt in der Sprecherkabine. „Wir haben bestimmt 80 Takes gebraucht, als ich überrascht ‚Sammy' sagen sollte.“ Titelfigur Sammy, der kleine Meeresschildkröterich, wird von Schauspieler Matthias Schweighöfer gesprochen, der ebenfalls sein Debüt als Synchronsprecher gab.

Auf der Suche nach der geheimen Passage und der Liebe schwimmen Sammy und Shelly durch die Weltmeere und treffen auf allerhand komische Gestalten – im Wasser und an Land. Da wäre der komische Kater Fluffy, die coole Schildkröte Ray und Slim, die Karussell-Krake.

„Es war irre spannend. Es hat total Spaß gemacht und war sehr lustig“, erklärte Matthias Schweighöfer vorab beim Interview. „Lena ist super talentiert. Sie hat das großartig gemacht“, lobte der 29-Jährige, der zur Film-Premiere verhindert war, seine Kollegin.

Die beiden Jungstars waren übrigens nie gleichzeitig in der Sprecherkabine. „Wir haben es einzeln gemacht“, sagt Matthias Schweighöfer grinsend. Matthias hatte fünf Tage lang (jeweils 11 Stunden) zu tun, Lena synchronisierte nur zwei Tage. Dafür ist die 19-Jährige im Abspann zu hören – mit dem, was sie am besten kann: Singen. Genau wie auf ihrer Tour und dem Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf. Ein Austragungsort, mit dem sie leben kann: „Ich füge mich der Entscheidung. Ich finde Düsseldorf super, da kann man toll shoppen.“

sab