Schwere Zeiten für Partyhäschen Paris Hilton (29): Die Gute hat wohl den Bogen mal wieder ein bisschen überspannt und muss nun damit rechnen, dass sie einen großen Teil ihres millionenschweren Vermögens abtreten muss. Der Grund: Die Hotelerbin hatte 2007 einen Werbevertrag mit der Firma Hairtech International's Dream Catcher abgeschlossen und sich dazu verpflichtet, nur deren Haarverlängerungen in der Öffentlichkeit zu tragen. Dafür kassierte das It-Girl schlappe 2,7 Millionen Euro ein. Da Fräulein Hilton aber wohl wieder eine kleine Extrawurst haben wollte und sich - wie gewohnt - nicht an Absprachen hielt, soll das Blondchen jetzt dafür bezahlen. Und das nicht zu knapp.

Paris war in den vergangenen Wochen mehrfach im TV aufgetreten und hatte dabei, wie immer, die Haare schön. Allerdings hatte sie sich nicht das Produkt ihres Werbepartners anschweißen lassen, sondern trug nun die güldenen Locken eines Konkurrenzunternehmens zur Schau. Die Folge: Hairtech International's Dream Catcher schäumte vor Wut und zog vor den Obersten Gerichtshof in Los Angeles. In den Dokumenten heißt es, die Firma habe eine Klage auf 27 Millionen Euro Schadensersatz eingereicht.

Schließlich war es nicht das erste Mal, dass Hilton die Abmachung mit dem besagten Unternehmen ignorierte. Im Juni 2007 war sie einer Party ferngeblieben, auf der das neue Haarverlängerungsprodukt vorgestellt werden sollte. Nach Informationen von Hairtech hatten sich mehr als 600 Friseure zu der Feier angemeldet, die zum einen neugierig auf das Produkt waren, aber zum anderen natürlich auch die Anwesenheit von Paris Hilton nicht verpassen wollten. Weil die Blondine zu der Zeit jedoch wegen Fahrens ohne Führerschein für 23 Tage hinter schwedischen Gardinen saß und mal wieder nicht verfügbar war, strich die Firma einen herben finanziellen Verlust ein. Durch den Auftritt der 29-Jährigen hatten sie mit einem ursprünglich geplanten Erlös von etwa fünf Millionen Euro gerechnet.

Vielleicht wird Hilton nun tatsächlich mal für ihr divenhaftes Verhalten zur Kasse gebeten. Schließlich wäre es mal an der Zeit, dass auch eine Paris Hilton zu spüren bekommt, was es heißt, sich über finanzielle Rückschläge Gedanken machen zu müssen. Noch wirbt Hairtech auf seiner Homepage zwar mit der Visage der Luxusgöre, allerdings wird es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie sich eine neue Schönheit suchen, die ihr Produkt dann eventuell ein bisschen verantwortungsvoller vertritt. Von Seiten der Hotelerbin gab es bislang noch keine Stellungnahme.

nsch