Wie bringt man wohl seinem elfjährigen Sohn als Vater das Küssen bei? Alles kein Problem, wenn man Will Smith (41) heißt und in solchen Angelegenheiten schon eine Menge Erfahrung hat. Sprössling Jaden bekam nämlich gerade für die Neuverfilmung von „Karate Tiger“ die Anweisung, seine ersten intimen Szenen zu drehen, bei denen ein Kuss selbstverständlich nicht fehlen darf.

Papa Will reagierte entspannt, nahm seinen Sohnemann beiseite und erklärte: „Öffne beim Knutschen ja nicht den Mund, dafür bist du noch viel zu jung.“ Doch statt von den Ratschlägen seines berühmten Vaters peinlich berührt zu reagieren, antwortete der Smith-Knirps ganz frech: „Ich bin ziemlich gut im Küssen, ich hab das ja schon ein paar Mal gemacht. Deswegen war das jetzt nicht so aufregend.“ Nun ja, dass der kleine Jaden immer schon ein bisschen überheblich war, ist ja durchaus bekannt. Aber dass der Nachwuchs-Schauspieler in seinen jungen Jahren auch noch so altklug daher kommt, würde man vielleicht frühreif nennen.

Allerdings erzählte Jaden schließlich im Interview mit der australischen Zeitschrift "New Weekly": “Es war schon die unangenehmste Sache, die ich in meinen elf Jahren je erlebt habe. Unsere Gesichter waren die ganze Zeit sehr nah, bis sie endlich die richtige Einstellung gedreht hatten. Das war schon schwierig und auch irgendwie unbehaglich.”

Mutter Jada Pinkett Smith (39) durfte am Set übrigens nicht mit dabei sein, als Jaden sich von seiner romantischen Seite zeigte. „Sie hat zugestimmt, im Zelt zu bleiben, weil sie selbst wusste, dass sie sonst solche Sprüche wie ‚Was machst du denn da, mein Junge? Das ist ja niedlich!’ loslassen würde”, scherzte der Elfjährige. Verständlich, dass er sich diese - wenn auch nett gemeinte - Erniedrigung ersparen wollte.

Mit Papa Will stand Jaden auch schon vor der Kamera. In "Das Streben nach Glück" spielten sie "sich selbst" - nämlich Vater und Sohn.

nsch