Martin Rütter gilt als Deutschlands bekanntester Hundeexperte – nicht zuletzt, weil er sein Wissen in Formaten wie „Rabauken auf 4 Pfoten“ (in der Mediathek auf RTL+) oder seiner Live-Tour „Der will nur spielen“ (ab 5. November) weitergibt. Wie der 53-Jährige im Interview erklärt, hat auch er selbst viel von Hunden gelernt – für sich persönlich und für die Erziehung seiner Kinder. Und er hat verstanden, wie schmerzhaft Verlust sein kann.

Was ist das Wichtigste, was Sie von Hunden für das Leben gelernt haben?

Martin Rütter: Auch mal relaxt zu sein. Das habe ich von meinem ersten Hund, Mina, gelernt. Sie war keine Revoluzzerin, hat nie geknurrt oder gedrängelt. Wenn ich ungeduldig wurde, wurde sie ruhiger und hat einen Gang zurückgeschaltet. Ich wollte sie verändern, musste aber kapieren, dass das nicht geht. Ich habe durch den Hund Geduld gelernt und begriffen, dass ich auch mal Fünfe gerade sein lassen kann. Hunde sind eben perfekte Lehrer, hartnäckig und sehr geduldig.

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