In einer Woche startet die Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Während das ganze Land auf eine Wiederholung des Sommermärchens von 2006 hofft, sind Krisen wie der Krieg im Nahen Osten und der Ukraine auch in Berlin zu spüren. Die Kulturprojekte Berlin GmbH als Veranstalter der beiden Fan Zonen vor dem Brandenburger Tor und dem Reichstag will deswegen vermeiden, dass sich die Konflikte auf den Fanfesten fortsetzen. Dazu wird es Sicherheitskontrollen an den Einlässen geben. Jetzt hat sie entschieden, wie etwa mit israelischen und palästinensischen oder russischen und ukrainischen Flaggen umgegangen werden soll, wie die Berliner Morgenpost auf Nachfrage erfuhr.

„Alle Nationalfahnen von teilnehmenden Nationen sind selbstverständlich – das gehört mit dazu – erlaubt. Sämtliche andere Flaggen bitten wir, zu Hause zu lassen“, sagt Moritz van Dülmen, Geschäftsführer des städtischen Unternehmens. Die Fußball-EM sei nicht der Ort für Kundgebungen anderer Art. „Wir wollen in dem Fall den Fußball und die Spiele feiern“, sagt er.

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Fußball-EM: So wird in Berlin beim Zeigen verbotenen Flaggen vorgegangen