Mit der Rolle eines besserwisserischen Service-Technikers in der Serie „Viktor Bringt’s“ (ab 30. Mai auf Amazon Prime) zeigt sich Moritz Bleibtreu wieder von seiner komischen Seite. Dafür gibt es ganz konkrete Gründe, wie der 52-Jährige im Interview erklärt. Denn er genießt sein Privatleben so sehr, dass er gerne auf unangenehme schauspielerische Extremerfahrungen verzichtet. Zumal die Rahmenbedingungen seines Berufs nach seiner Auffassung immer schlechter werden.
Inwieweit haben Sie mit Menschen vom Schlage eines Viktor zu tun gehabt?
Moritz Bleibtreu: In meiner Jugend relativ viel, denn Viktor ist ein klassisches Proletarierkind, und die Gegend in Hamburg St. Georg, in der ich groß geworden bin, war ein Arbeitermilieu. Diese Berufsschicht steht mir also sehr nah.




