Nach zahlreichen gescheiterten Anläufen verschiedener Unternehmen hat eine US-Firma die erste kommerzielle Mondlandung der Raumfahrtgeschichte geschafft. Der Lander „Nova-C“ des US-Unternehmens Intuitive Machines ist sanft in der südlichen Region des Erdtrabanten gelandet. Er trägt den Spitznamen „Odysseus“. Der Lander ist etwa so groß wie eine altmodische britische Telefonzelle, hat Aluminium-Beine, wiegt rund 700 Kilogramm und kann etwa 130 Kilogramm Ladung mitnehmen.
Einen großen Teil davon hat die Nasa mit Forschungsgeräten und anderem belegt, den Rest haben sich vor allem kommerzielle Unternehmen für ihre Vorhaben gesichert. Zudem hat der US-Künstler Jeff Koons 125 Miniaturskulpturen aus rostfreiem Stahl mitgeschickt.
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„Nova-C“ war vor einer Woche vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet. Transportmittel war eine „Falcon 9“-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Technologie-Milliardär Elon Musk. Nach dem Start informierte Intuitive Machines regelmäßig über den „ausgezeichneten“ Zustand von „Odysseus“ und veröffentlichte Bilder.
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Die Mission ist Teil des Programms „CLPS“ (Commercial Lunar Payload Services) der Nasa. Mit diesem Programm will die US-Raumfahrtbehörde auf ihrem eigenen Weg zurück zum Mond vergleichsweise günstig und effizient so viel Wissen sammeln wie möglich, indem sie Verträge für Mondlandungen an private Firmen vergibt und mit diesen zusammenarbeitet. Insgesamt sind für das „CLPS“-Programm bis 2028 rund 2,6 Milliarden Dollar (etwa 2,4 Milliarden Euro) veranschlagt. (fmg/dpa)


