Nach langem ist Till Demtrøder wieder in einer großen Serienhauptrolle zu sehen. In „Das Küstenrevier“ geht er ab 11. Januar täglich auf SAT.1 um 19 Uhr als Kommissar auf Spurensuche. Was er daran schätzt und weshalb ihm das auch große Kraft abverlangt, erklärt der 56-Jährige, der mit Serien wie „Großstadtrevier“ oder „Der Landarzt“ eine große Fangemeinde fand, im Interview. Doch sein Leben beschränkt sich keinesfalls auf die Schauspielerei, denn er hatte auch drei Töchter großzuziehen. Überdies spielen seine Schlittenhunde eine wichtige Rolle.

Es hat nach Ihrem Ausstieg aus dem „Großstadtrevier“ fast 15 Jahre gedauert, bis Sie wieder in eine Kommissars-Rolle geschlüpft sind ...

Till Demtrøder: Durch die vielen Wiederholungen des „Großstadtreviers“ war ich ständig auf dem Bildschirm präsent, und viele bekamen gar nicht mit, dass ich dort längst nicht mehr mitwirke. So sagten sich die Produzenten: „Wenn wir ihn wieder als Polizisten besetzen, dann machen wir uns selbst Konkurrenz.“ Deshalb kam die Anfrage für „Das Küstenrevier“ wie gerufen. So ein Format mit Mitte 50 an Land zu ziehen, fand ich richtig toll. Zumal ich dann auch noch in meinem geliebten Terrain im Norden bleiben kann.

Warum lieben Sie dieses Terrain so sehr?