Auch im Rentenalter von 65 ist Rudi Cerne noch voll engagiert im Kampf gegen das Verbrechen. Speziell im Herbst ballen sich seine Einsätze für „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ (nächste Folge am 29. November um 20:15 Uhr im ZDF). Hinzu kommt die vor kurzem angelaufene zweite Staffel seines Podcasts „Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen“. Wie er im Interview erklärt, ist seine Energie ungebrochen. Zum Glück gibt es auch einen Ausgleich zu den düsteren Themen seines Jobs – zum Beispiel die Hochzeit seiner Tochter vor wenigen Wochen.
Was haben Sie im Lauf des letzten Jahres in Sachen Verbrechen für neue Erkenntnisse gewonnen?
Rudi Cerne: Die Abgründe sind nach wie vor entsetzlich. Unlängst berichteten wir über einen Fall, bei dem eine Frau mit 30 Messerstichen getötet wurde. Das zeigt, wie viele Emotionen hinter so einer Tat stecken, dass es zu so schrecklichen Auswüchsen kommt.



