Der „Tagesthemen“-Moderator Ingo Zamperoni wagt ein neues, ehrgeiziges Diskussions-Format. In „Die 100 – Was Deutschland bewegt“ (nächste Folge am 29. November um 22 Uhr im WDR und NDR) können 100 Teilnehmer aus der Bevölkerung zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung beziehen. Im Interview erklärt der 49-Jährige auch, wie es mit dem Meinungsaustausch bei ihm in der Familie aussieht und welche Sorgen ihm dabei die sozialen Medien bereiten.

Wir erleben Zeiten, wo Meinungen und Weltanschauungen hart aufeinander prallen. Ist ein Diskussions-Format wie „Die 100“ ein Versuch, einen Ausgleich zu schaffen?

Ingo Zamperoni: In gewisser Weise schon. Die Idee ist, eine Debatte so zu führen, ohne dass der andere gleich an die Decke geht oder man sich gegenseitig als Gegner und Feinde sieht.